Hellenische Identität in der Spätantike: pagane Autoren und ihr Unbehagen an der eigenen Zeit

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Walter de Gruyter, 2009 - Literary Criticism - 424 pages
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Die Sp tantike, insbesondere das vierte Jahrhundert, ist eine Zeit der Transformationen, in der sich auf politischem, sozialem und religi sem Gebiet tiefgreifende Wandlungen vollzogen. Die paganen Autoren des r mischen Ostens (vor allem Kaiser Julian, Libanios, Eunap und Themistios) nahmen diese Prozesse als bedrohliche Krise wahr, nicht zuletzt die vom anwachsenden Christentum ausgehende Gefahr f r ihre eigene Position. Resignierten sie in dieser Situation oder versuchten sie, mit diskursiven Mitteln L sungen f r die dr ngenden Probleme zu finden? Dieser Frage gehtJan Stengernach, indem er wichtige Themen dieser Epoche wie die Konstruktion von Identit t, die ideale Herrschaft und die Deutung der zeitgen ssischen Realit t untersucht. Als gemeinsame Charakteristika dieser Literatur erweisen sich die Formung eines hellenischen Selbstverst ndnisses, ein durch die Herausforderungen bewirktes h heres Reflexionsniveau sowie inhaltliche und formale Innovationen. Diese Merkmale erlauben es, erstmals die Spezifik der paganen Literatur im vierten Jahrhundert nachzuzeichnen.

 

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Contents

Auf der Suche nach Identität
21
Von der Institution zum Heiligen
112
Das Ideal des Intellektuellen
193
bilder
218
Politik der Erinnerung
247
Die Sicherung der Religion nach innen und außen
317
Eine Palingenesie
391
Copyright

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About the author (2009)

Jan Stenger, Freie Universit t Berlin.

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