Sammlung musikalischer Vorträge, Volume 1

Front Cover
Breitkopf und Härtel, 1879 - Music
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Other editions - View all

Common terms and phrases

Popular passages

Page 136 - Nun gut, es sei dir überlassen! Zieh diesen Geist von seinem Urquell ab Und führ ihn, kannst du ihn erfassen, Auf deinem Wege mit herab, Und steh beschämt, wenn du bekennen mußt: Ein guter Mensch in seinem dunklen Drange Ist sich des rechten Weges wohl bewußt.
Page 192 - Bild nicht allein nichts Schreckendes mehr für mich hat, sondern recht viel Beruhigendes und Tröstendes! und ich danke meinem Gott, daß er mir das Glück gegönnt hat, mir die Gelegenheit zu verschaffen, ihn als den Schlüssel zu unserer wahren Glückseligkeit kennen zu lernen.
Page 175 - Denn ein Mensch, der sich in einem so heftigen Zorn befindet, überschreitet alle Ordnung, Maß und Ziel. Er kennt sich nicht. So muß sich auch die Musik nicht mehr kennen. Weil aber die Leidenschaften, heftig oder nicht, niemals bis zum Ekel ausgedrückt sein müssen und die Musik auch in der schaudervollsten Lage das Ohr niemals beleidigen, sondern doch dabei vergnügen...
Page 185 - Wenn ich recht für mich bin und guter Dinge, etwa auf Reisen im Wagen, oder nach guter Mahlzeit beim Spazieren, und in der Nacht, wenn ich nicht schlafen kann, da kommen mir die Gedanken stromweis und am besten. Woher und wie, das weiß ich nicht, kann auch nichts dazu. Die mir nun gefallen, die behalte ich im Kopf und summe sie wohl auch vor mich hin, wie mir andere wenigstens gesagt haben. Halt...
Page 192 - Ehre machen werde. Will mich Teutschland, mein geliebtes Vaterland, worauf ich (wie Sie wissen) stolz bin, nicht aufnehmen, so muß in Gottes Namen Frankreich oder England wieder um einen geschickten Teutschen mehr reich werden, und das zur Schande der teutschen Nation.
Page 184 - ... für die Musik geschrieben sind und nicht hier und dort einem elenden Reim zu gefallen (die doch bei Gott zum...
Page 192 - Kommunizieren gegangen, und ich habe gefunden, daß ich niemalen so kräftig gebetet, so andächtig gebeichtet und kommuniziert hätte als an ihrer Seite; und so ging es ihr auch; mit einem Worte, wir sind für einander geschaffen, und Gott, der alles anordnet und folglich dieses auch also gefüget hat, wird uns nicht verlassen.
Page 192 - H . . . g . . . haben ; denn mir wird bei meiner Ehre nicht Salzburg, sondern der Fürst, die stolze Noblesse alle Tage unerträglicher; ich würde also mit Vergnügen erwarten, daß er mir schreiben ließe, er brauche mich nicht mehr...
Page 184 - Warum gefallen denn die wälschen komischen Opern überall? — mit all dem Elend, was das Buch anbelangt! — sogar in Paris, wovon ich selbst Zeuge war. — Weil da ganz die Musik herrscht, und man darüber alles vergißt.
Page 192 - Rat, wenn ich in meinem Eifer vielleicht zu weit gegangen bin ! - gänzlich überzeugt mit einem teutschen Manne zu reden, ließ ich meiner Zunge freien Lauf, welches dermalen leider so selten geschehen darf, daß man sich nach solch einer Herzensergießung kecklich einen Rausch trinken dürfte, ohne Gefahr zu laufen, seine Gesundheit zu verderben, - ich verharre mit vollkommenster Achtung Schätzbarester Herr geheimer Rat dero gehorsamster Diener WA Mozart Wien, den 21.

Bibliographic information