Franz von Baader's sämmtliche werke: Systematisch geordnete, durch reiche erläuterungen von der hand des verfassers bedeutend vermehrte, vollständige ausgabe der gedruckten schriften sammt dem nachlasse, der biographie und dem briefwechsel, Volume 13

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H. Bethmann, 1855
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Page 74 - Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.
Page 189 - So ist's mit aller Bildung auch beschaffen. Vergebens werden ungebundne Geister Nach der Vollendung reiner Höhe streben. Wer Großes will, muß sich zusammenraffen. In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister, Und das Gesetz nur kann uns Freiheit geben.
Page 119 - Geist des geformten Wortes und das Ausgesprochene ist die Kraft, Farben und Tugend der Gottheit als die Weisheit. Allhier kann man mit keinem Grund sagen , dass Gott drei Personen sei , sondern er ist dreifaltig in seiner ewigen Gebärung. Er gebäret sich in Dreifaltigkeit und ist in dieser ewigen Gebärung doch nur ein einig Wesen und Gebärung zu verstehen. (Schon die...
Page 64 - Eine." (Gnaden Wahl I. 3.) 45. Die sich in sich unterscheidende Einheit. Derselbe ungründliche, unfassliche, unnatürliche und unkreatürliche Wille, welcher in sich selber nur Eines ist, welcher als ein Nichts und doch Alles ist, der heisset und ist der Einige Gott, welcher sich in sich selber fasset und findet, und Gott aus Gott gebiert.
Page 190 - Kräfte in sich wirkt, und mit oder in welchem, da diese Einhüllung oder Selbstfassung keine Einsperrung ist, der Vater den Geist wirkt als zweiten Gewirkten und dritten Wirker...
Page 67 - Dieses dreifaltige Wesen in seiner Geburt, in seiner Selbstbeschaulichkeit der Weisheit ist von Ewigkeit je gewesen und besitzt in sich selber keinen andern Grund noch Stätte, als nur sich selber; es ist ein einig Leben und ein einiger Wille ohne Begierde, und ist weder Dickes noch Dünnes, weder Höhe noch Tiefe, nuch Raum oder Zeit noch Stätte, sondern ist durch Alles in Allem und dem Allen doch als ein unfasslich Nichts.
Page 18 - Cap. 8) von einem Auge des Ungrundes sprechen und es bezeichnen als das ewige Chaos, darin Alles liegt, was Ewigkeit und Zeit heisst, als Rath, Kraft und Wunder, als Gott im eigentlichen Sinne, der da ist ausser aller Natur, ausser allen Anfängen einiges Wesens, ein in sich selber Wirken, sich selber Gebären und Finden oder Empfinden, ohn' einigerlei Qual von etwas und durch etwas.
Page 63 - Er hat auch nichts, das ihn gebäre oder gebe; er ist das Nichts und das Alles, und ist ein einiger Wille, in dem die Welt und die ganze Kreation lieget, in ihm ist alles gleichewig ohne Anfang, in gleichem Gewichte, ohne Maß und Ziel; er ist weder Licht noch Finsternis, weder Liebe noch Zorn, sondern das ewige Eine; darum saget Moses: Der Herr ist ein einiger Gott.
Page 109 - Nicht mußt du denken, daß Gott im Himmel und über dem Himmel etwa stehe und walle wie eine Kraft und Qualität , die keine Vernunft und Wissenschaft in sich habe, wie...
Page 67 - In der uncreatürlichen Gottheit ist nichts mehr als ein einiger Wille, der will auch in sich selber nichts mehr, als nur sich selber finden und fassen und aus sich selber ausgehen und sich mit dem Ausgehen in eine Beschaulichkeit einführen, darinnen man die Dreiheit der Gottheit, sammt dem Spiegel seiner Weisheit, als dem Auge eines Sehens, verstehet; darinnen alle Kräfte...