Verhandlungen über Thomas von Absberg und seine Fehden gegen den Schwäbischen Bund 1519-153O

Front Cover
Litterarischer Verein in Stuttgart, 1873 - Nuremberg (Germany) - 576 pages
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Selected pages

Other editions - View all

Common terms and phrases

Popular passages

Page 533 - Sie erinnerte sich ihres alten Berufes, die Einheit des Reiches durch den Anschluß an den Kaiser zu festigen. Um die alten Verbindungen wieder zu erneuern, hielt sie in Franken und Schwaben häufige Versammlungen, bei welchen scharfe Worte fielen gegen die Fürsten und ihre Hofgerichte, durch die des Adels Privilegien und Rechte verkürzt, seine ständischen Freiheiten vernichtet werden. Noch verhaßter als die Fürsten waren dem Adel die Städte, der schwäbische Bund und der ewige Landfriede.
Page 199 - Saober) @. 199 Als wir zu künigsprunn zu dem weyer körnen, viel Ludwig Doppelberger, unnser mitgesell, ab seinem ross in den weier, in meynung sich, dieweyl es nacht was, zuledigen, aber das nit zuwegen pringen mögen.
Page 30 - Schremen knecht werde nit bei leben bleiben, wie er dann kurtz darnach gestorben. Die 3 reutter haben alle drey lang grob kemle rockh angehabt, die zwen yeder ein praun mutzen ', und der dritt ein weis gemutzten schimel geritten und ormbrust oder stehlin pogen gefürth. Anderer farb in den claidern haben sy im schrecken nit war genomen. Nachvolgennd ist herr Cunrat Schotten potten ainer hie in dem wirtshaus gelegen und ettlich brieff gehabt, die weitter zutragen. Der hath auch angetzaigt, das...
Page 290 - ... rechtens nicht volfaru werden. Wiewol bemelts von Giechs hanndlung nit fugsam und wir der freundtschafft und den vom. adel zu gefallen die sachen uff andere mittel dann auf scherpfe des rechtens gern gewendet sehen, und doch abnemen können...
Page 86 - Streitberg geschehen, ist es gleichwol von wegen der höhe der staig doselbst mit dem großen geschütz und der menng der wägen gar lanngsam zugangen, also das das rennfendlin, der vorzug, der gewalttig hauff und der nachzug des raisigen zeugs sambt ettlichen fuesknechten ein lannge zeit vor Streitberg uff der hoh haltten und uff die wagen , auch das geschütz wartten maßen.
Page 27 - Mer ein dein alts knechtlein, wiß seins namens nit, hett ein roß gerit2G ten; soll Bernhart Glatz gewest sein. Mer ein gar junger knecht, hett ein weiß schimellein geritten. VI.. 1523. JOHANN LUCAS ANZAIG, DIE GEFENGNUS BETREFFEN!: In der ersten herberg sein sy 26 wochen gelegen und darinn wol gehalten worden. Haben zu irem eßen rucken * und waitzen prot gehabt in form, wie man hie zu Nürmberg pfligt zupachen.
Page 533 - V nicht nur nicht beschwichligt, sondern noch vergrößert wurden. Er war der deutschen nation noch zu fremd und daher nicht im stande, der tiefwurzelnden unordnung und zwietracht zu steuern. Auch der längst ausgekündigte landfriede half nichts. Wie oft war er nicht schon angeordnet, und wie leicht, wie ungeniert wurde er immer wieder gebrochen! Auf dem reichstage zu Worms 1495 wurde sogar ein ewiger landfriede angeordnet, aber es erging ihm nicht besser als den früheren.
Page 79 - ... gestellt worden ist. Und alls im selben schloss Poxberg an treffenlichem geschütz, alls quartonen, notschlanngen , valckonetlin, zenntner- und sunst hackenpüxen in mercklicher antzal, dartzu kugl, pulfer und annder munition, auch wein, melb, getraid, flaisch, saltz, und allem dem, so in ein...

Bibliographic information