Griechische mythologie und religionsgeschichte, Issue 1

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Beck, 1906 - Cults - 1923 pages
 

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Page ii - Dr. v. ürlichs f (Würzburg), Prof. Dr. Moritz Voigt (Leipzig), Gymn.-Dir. Dr. Volkmann f (Jauer), Prof. Dr. Windelband (Strassburg), Prof. Dr. Wissowa (Halle) herausgegeben von Dr. Iwan von Müller, ord. Prof. der klassischen Philologie in München.
Page vii - Annahmen preiszugeben, nämlich erstens darin, daß er früher geneigt war, ,,in der Kulturgemeinschaft, die das alte Kleinasien mit Altgriechenland verbindet, dieses für den überwiegend gebenden Teil zu halten. Eingehendere Beschäftigung hat den Verfasser immer mehr belehrt, daß doch die kleinasiatischen Barbaren in sehr alter Zeit den Griechen ihren Anteil an der vorderasiatischen Kultur übermittelt haben können".
Page viii - Kultur gezeichnet" hat. Wir können, sagt er mit vollem Recht, „gegenwärtig eine ziemlich deutliche Vorstellung noch von der argivischen Kultur, dh von der Zeit Pheidons, gewinnen. Darüber hinaus sehen wir verschleiert das Leben auf den thessalischen, lokrischen und westgriechischen Burgen, auf denen zuerst die griechische Heldensage gesungen wurde. Aber jenseits dieser Zeit versinkt für uns die äußere Geschichte Griechenlands in Nebel, und wir würden von den beiden Perioden, die in diesem...
Page 472 - Äpfel wahrscheinlich nicht nach Argos als Geschenk der großen Göttin, — sondern wie in der altlokrischen Sage in den Göttergarten auf dem Oiteberg. Hier auf dem Gipfel des Berges scheint er dann von Athena und Hermes im feurigen Wagen zum Himmel gefahren zu sein, wo die Göttin, der er so treu gedient, Hera, ihn aufnimmt und ihn mit ihrer Tochter und Dienerin Hebe vermahlt.
Page 251 - Beeinflussung des kretischen Gottesdienstes durch den gazäischen wäre unerklärlich, hätten nicht die gazäischen Fürsten in einer allerdings sehr weit zurückliegenden Zeit dauernde Niederlassungen auf der Insel gehabt.
Page viii - ... den thessalischen, lokrischen und westgriechischen Burgen, auf denen zuerst die griechische Heldensage gesungen wurde. Aber jenseits dieser Zeit versinkt für uns die äußere Geschichte Griechenlands in Nebel, und wir würden von den beiden Perioden, die in diesem Buche als kretische und boiotiscbe Kultur unterschieden sind, bisher überhaupt nur sehr wenig wissen, wenn nicht ihre Anschauungen mit der Zähigkeit des Aberglaubens als Unkraut in dem schönen Garten des griechischen Lebens fortwucherten".
Page 180 - The author treats the subject very briefly, and the exact bearing of his explanation of the story is not clear. He may have reserved a full discussion of the question for the second part of his work, which I have not seen. Gruppe's words are as follows : " Ein dritter Hadeseingang war der angeblich unergründliche
Page 11 - Während die Schule des Anaxagoras in den Gestalten des Mythos symbolische Verkörperungen ideeller Eigenschaften und Empfindungen...
Page 55 - Die Schlange galt in den orientalischen Mysterien wohl als der Gott selbst ; wenigstens wurde im Sabazios- und nach Ausweis der Bekenntnisformel auch im Attiskult die heilige Hochzeit mit dem Gott, die das Wesen aller griechischen Mysterien ausmacht, symbolisch dadurch vollzogen, dass die Novizen sich die Schlange unter dem Gewände durchzogen 15).
Page 55 - Köre1), und der schöne, von einigen Forschern allerdings vielmehr für Demeters Liebling Triptolemos in Anspruch genommene2) Kopf des Eubuleus von Praxiteles3) folgt dem Typus eines Jakchos von der Hand eines Meisters des V.Jahrhunderts4).

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