Abhandlungen für die Kunde des Morgenlandes, Volume 5

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Kommissionsverlag Franz Steiner, 1868 - Oriental philology
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Popular passages

Page 211 - Glücklich die, in deren Hause Weiber wohnen, deren Anputz schamhaft ist, die kein Verlangen tragen nach Sättigung durch Andere, die unerfahren in schlechter Sitte sind3)! Den einfachen deutschen Vierzeilern gegenüber ist in dieser Anthologie ,ein geradezu blendender Reichtum poetischer Begabung niedergelegt4).
Page 125 - Uebersetzuug. 1. Wo bist Du geblieben, mein trautestes Lieb? Lang schon ist es her, dass ich sähe Dich nicht! Bei Gott! Du bist mehr als das Leben mir lieb ! Lang schon ist es her, dass ich sähe Dich nicht ! 2. Lang schmacht ich, o Herz, Dich einmal zu umfahn, Ich seufze, seit Dich meine Augen nicht sahn, Mein Herz sehnt nach Dir sich, o glaube daran!
Page 126 - Lang schon ist's her, und ich umschlang dich nicht. Verbirg dich vor mir nicht, o komm doch heraus ! Sonst hauch' ich mein Leben noch ohne dich aus : Wo bist du, mein Schatz ! sprich, wo hältst du jetzt Haus ? Lang schon ist's her, und ich küsste dich nicht.
Page 167 - L'ample feuille de cette belle plante a été comparée dans l'Inde au large sein (peutêtre pendant) d'une paysanne. « Der eranda hier, dessen Blàtter, durch die Ritzen des Zaunes gedrungen sind, zeigt den jungen Burschen gleichsam an : « hier im Hause wohnt « eine Bauersfrau, mit so vollem Busen. » (Weber, Saptaçataka von Hâla, 260.) Le professeur Weber ajoute ce qui suit : « Eranda, Ricinus communis, etc. Das tertium fur den Vergleich des Verses liegt \vohl darin, dass der Busen der im...
Page 183 - Gelehrten geboten haben. Wie schon in der Einleitung zur I. Abtheilung bemerkt wurde, haben nämlich, nachdem Uskufi im 17. Jahrhundert mit seinem Potur vorangegangen war, Andere das Bedürfniss empfunden, sowohl für den praktischen Gebrauch der Muhammedaner in Bosnien, welche die Landessprache nicht kennten, als auch für diejenigen Eingebornen , welche das Türkische erlernen wollten, Vocabularien anzulegen, die, ohne das poetische Gewand des Potur, den Wortschatz der Umgangssprache in beiden...
Page 22 - ... double principe qui nous a guidé, tels sont les deux écueils sur lesquels nous attirons l'attention spéciale des législateurs qui nous suivront. Et voici les rudiments du néo-slave : L'alphabet est identique à celui du slovène. Les. lettres primaires sont donc : a, b, c, c, d, e, f, g, h, i, j\ k, l, m, n, o, p, r, s, s, t, u, v, 2, z . A cette modification près, la phonétique du néoslave suit d'ailleurs, en principe, les règles formulées par Hosek.
Page 27 - Blau1 de ce phénomène: >Der Vocal ö. Dieser nur in türkischen Wörtern vorhandene Laut wird, wie im Osmanischen überhaupt, so besonders im bosnischen Dialect oft mit ü vertauscht; und man hört unterschiedslos bald örtü, bald ürtü, örnek und ürnek.
Page 126 - Blatte gleich welk' ich, mein Herzblatt, um Dich. Mein Auge weint Ströme von Zähren um Dich. 0 Herrin, vor Kummer verzehre ich mich. Lang schon ist es her, dass ich herzte Dich nicht. 5. Die Wange Dein blüht wie ein Waldröslein roth. Schwarzdrossel zum Schmuck ihren Frohsinn Dir bot. Wer Dich liebt, dem thät eine Schlinge wohl noth. Lang schon ist es her, dass umschlang ich Dich nicht. 6. Verbirg Dich vor mir nicht, o komm doch heraus! Sonst hauch...
Page 19 - Die ersteren haben in ihrer Litteratur und Schulen das cyrillische Alphabet angenommen, die Katholiken das kroatische, lateinische. Für beide ist durchgängig die slavische die gewöhnliche Umgangssprache, vom Türkischen verstehen sie, mehr noch in den Städten als auf dem platten Lande, nothdürftig so viel, als für den unvermeidlichen Verkehr mit den türkisch redenden Beamten and Vorgesetzten nöthig ist und soviel sich im Marktverkehr erlernen lässt, d, h.

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