Annalen der Physik und Chemie, Volumes 31-42

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J.A. Barth., 1837 - Physics
 

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Page 221 - Grün, indem sie diese beiden Farben vom Grau wenig oder gar nicht unterscheiden; nächstdem für das Blau, das sie auch vom Grau ziemlich unvollkommen unterscheiden; am meisten ausgebildet pflegt ihr Sinn für das Eigentümliche des Gelb zu seyn, doch ist ihnen auch diese Farbe viel weniger vom Farblosen verschieden, als dicjs beim normalen Auge der Fall ist.
Page 222 - in der Dämmerung verschwinden bekanntlich die wenigst brechbaren Strahlen zuerst aus dem Lichte der Atmosphäre, wodurch die bekannten Aenderungen in dem Ansehen der Farben entstehen.
Page 147 - Alkargen muss man besonders darauf bedacht sein , den Sauerstoff anfangs sehr langsam zutreten zu lassen. Später ist es nicht erforderlich , diese Vorsicht anzuwenden, indem die Oxydation in dem Wasser schwieriger von Statten geht, als der Gehalt an Alkargen in der Flüssigkeit zunimmt. Anfangs scheiden sich sehr schöne Krystalle von Alkargen aus, die man indessen wegen der grossen Selbstentzündlichkeit des sie umgebenden Alkarsins nicht mechanisch trennen kann. Nach und nach verdickt sich die...
Page 457 - Tagen bcmerkr bar; es wandeln sich aber hierbei nur die Krystalle selbst in aneinandergereihte Krystalle der rhombenoctaedrischen Form um, und man sieht keine Krystalle um sie herum in dem Oele entstehen. Waren die Krystalle durch Liegen an der Luft schon undurchsichtig geworden, ehe man sie in Oel legt, so bemerkt man auch nach langem Liegen keine andere Einwirkung, als dafs sich die Krystalle gleichsam mit einem Netze umgeben, als ob das Oel den einen...
Page 153 - Lebenskraft nach sich zieht, wobei selbst die Erregbarkeit der Muskeln durch den galvanischen Strom nach zwei Stunden schon verschwindet, so wird man das Alkargen nicht für eine giftige Substanz erklären können. Dieses unerwartete Verhalten steht übrigens in vollkommenem Einklänge mit einer allgemeinen, aber weniger beachteten...
Page 148 - Alkargeu entsteht bei dieser Oxydation noch ein unerträglich riechender, im Wasser leichtlöslicher ätherartiger Stoff, den ich vorläufig, der Kürze wegen, Hydrarsin nennen will, und eine kleine Menge arseniger Säure, deren Bildung indessen fast vollständig vermieden werden kann, wenn man den Sauerstoff möglichst langsam zutreten, läfst. Die erhaltene bräunliche Masse löst sich in allen Verhältnissen, mit Zurücklassung der etwa gebildeten arsenigen Säure, im kalten Wasser auf. Man trennt...
Page 221 - Rot h etwas besser, Blau etwas weniger vom Farblosen, vorzüglich aber Roth von Blau viel unvollkommener, als die erste Klasse. Die von ihnen verwechselten Farben sind nämlich folgende: Hellorange, Grünlichgelb, Bräunlichgelb und reines Gelb.
Page 364 - Dafs sich Arragonit sehr leicht in Kalkspath umändert, auf nassem Wege, wenn man den durch Fällung dargestellten Arragonit unter Wasser oder einer Auflösung von kohlensaurem Ammoniak stehen läfst; auf trocknem Wege, wenn man den Arragonit einer schwachen Rothglühhitze aussetzt, wobei die grofsen Krystalle zu einem gröblichen Pulver zerfallen, kleine Krjstalle aber dabei ihre Form behalten und Aflerkrystalle bilden.
Page 179 - Farben sagen läfst, und aus dem unrichtigen Gebrauche derselben die stattfindenden Verwechselungen beurtheilen will. Ein genaueres Resultat und eine vollständigere Uebersicht aller Verwechselungen erhält man, wenn man ein möglichst vollständiges Sortiment farbiger Gegenstände ungeordnet den zu prüfenden Individuen vorlegt und sie dieselben nach ihrer Weise ordnen läfst. Man findet dann leicht solche, die, so verschieden sie auch dem normalen Auge erscheinen, von dem abnormen für ganz gleich,...
Page 152 - Verhältnifs enthält, wie sie in der Arseniksäure vorhanden sind, zeigt es dessen ungeachtet gar keine, oder doch nur höchst unbedeutende giftige Eigenschaften. Frösche, denen kleine Mengen dieser Substanz, selbst bis zu einem Gran, beigebracht waren, blieben mehrere Tage gesund und starben erst längere Zeit darauf. Erwägt man nun...

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