Metrik der griechischen Dramatiker und Lyriker nebst den begleitenden musischen Künsten: Th. Griechische Rhythmik

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B.G. Teubner, 1854 - Greek language
 

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Page 329 - Noten his und eis gar nicht gebraucht. Also neunmal falsche Bezeichnung. Soweit aber nur für die diatonische Scala. Von der chromatischen und enharmonischen sagt Bellermann S. 50: „Durch die bisherige Auseinandersetzung hat sich das ganze griechische Notensystem als ein im Wesentlichen dem unsrigen ähnliches ergeben, das...
Page 329 - Halbtons sieben Stufen der Octave zweierlei und fünf Stufen einerlei Tonhöhen und Zeichen haben. Es sind also alle griechischen Noten (auch die beiden in jeder Octave vorkommenden, in den alten diatonischen Scalen nicht gebrauchten Zeichen für His und eis) lediglich für die Notirung diatonischer Scalen und der .in ihnen vorkommenden Tonverhältnisse eingerichtet.
Page 198 - ... Stimmregion) — , nach der Tiefe zu wird sie schwächer und dumpfer bis zum Erlöschen (tiefe Stimmregion) — , nach der Höhe zu wird sie stärker, schärfer, heftiger, bis endlich auch hier die Grenze erscheint (hohe Stimmregion) S. 342. — Die durch eingeklammerte Noten bezeichneten tiefen Töne fehlen manchem sonst gutbegabten Sänger und sind bei den meisten schwächer und weniger hellklingend; die eingeklammerten hohen Töne stehen ebenfalls nicht allen Sängern zu Gebote und haben bei...
Page 329 - Geschlecht auch bei solchen Tonhöhen, für deren Bezeichnung ihr Notensystem vollkommen genügend wäre, die Zeichen desselben auf eine ganz abweichende Weise, wodurch für diese Geschlechter eine zwar in sich consequente, aber seltsam ungeschickte Notirung entsteht.
Page 2 - Ein musikalisches und poetisches Kunstwerk ist zwar an und für sich durch den schöpferischen Act des Componisten oder Dichters vollendet, aber es bedarf noch einer besonderen Thätigkeit des Sängers, des Schauspielers, des Rhapsoden usw, mit einem Worte, des darstellenden Virtuosen, durch welche es dem Zuschauer oder Zuhörer vorgeführt wird, und eben deshalb...
Page 196 - Altistinnen auf diesem c sich noch ganz heimisch fühlen. Diese werden dagegen, wenn die Melodie nach der Höhe hin es überschreitet, entweder zu einem gewaltsamen Schreien genöthigt, oder sie werden sich auf eine dem Totaleindruck des Gesanges sehr nachtheilige Weise in die tiefere Octave zurückziehen.
Page 330 - Geschlechts als eine sehr unvollkommene und wunderliche, und erhöht gar sehr die im dritten Abschnitte des ersten Theils ausgesprochenen Zweifel über den Gebrauch dieser ausserdiatonischen Geschlechter.
Page v - Sinne des Wortes sei, wo Alles auf architectonischer Gliederung beruhe und wo es nicht bloss auf den einzelnen Vers ankomme, sondern vor Allem darauf, wie der Vers zur Totalität de rhythmischen Composition passt
Page 208 - Stimmklassen die ruhigste (vgl. Marx aa 0. S. 342). Selbstverständlich wird es indess häufig genug vorgekommen sein, dass der hesychastische Chorgesang jene Grenze nach unten und oben hin wenigstens um einige Töne überschritten hat, am häufigsten wird wohl der noch für alle Stimmen sangbare Ton ~c hinzugekommen sein.

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