Merigarto: Bruchstück eines bisher unbekannten deutschen gedichtes aus dem xi. Jahrhundert

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H. I. Enders, 1834 - 23 pages
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Page 5 - Seite (Bl. la) vor Vers l zwei und nach Vers 20 siebzehn Zeilen des Originals mit unabgesetzten Versen , oder im Ganzen etwa 40 Verszeilen. Das Gedicht scheint mir von grofsem Umfange gewesen zu sein. Der Dichter begann vielleicht mit der Erschaffung der Welt, beschrieb dann zuerst die vier Elemente, Luft, Feuer, Wasser...
Page 5 - ... wahrscheinlich aus der Bibel, aus einigen lat. encyclopädischen Werken des Mittelalters, besonders dem Isidorus Hispalensis, und verwebte das, was er selbst erfahren und gehört hatte, mit hinein. Eben deshalb nenne ich dies Bruchstück merigarto, Meergarten, wie im Althochdeutschen die Welt heißt, und hoffe damit den Inhalt des ganzen Werkes so wie dieses Ueberbleibsels selbst, gehörig bezeichnet zu haben. Des Cosmographen Sprache, seine Art zu dichten, die Schriftzüge der HS. und die Erwähnung...
Page 5 - ... mit hinein. Eben deshalb nenne ich dies Bruchstück merigarto, Meergarten, wie im Althochdeutschen die Welt heißt, und hoffe damit den Inhalt des ganzen Werkes so wie dieses Ueberbleibsels selbst, gehörig bezeichnet zu haben. Des Cosmographen Sprache, seine Art zu dichten, die Schriftzüge der HS. und die Erwähnung Islands, was in Deutschland zur Zeit des zehnten Jahrhunderts kaum bekannt sein konnte, alles das bestimmt mich, diesem Bruchstücke entschieden das XI. Jahrhundert anzuweisen."7...
Page 5 - ...weil aber einzelne Verse wegen der unleserlichen Lücken ganz ohne Zusammenhang sein würden, so theile ich etwa nur drei Viertel des Ganzen mit. An meinem Abdrucke fehlen also nur von Seite la vor Vers l zwei, und nach Vers 20 siebzehn Zeilen des Originals mit unabgesetzten Versen oder im Ganzen etwa 40 Verszeilen.
Page 5 - glühend vor Suchbegierde und unbefriedigt im Finden, immer ohne Rast, aus einer Bibliothek in die andere...
Page 4 - ... Pergamentblättern in gr. 8°, und leider sind diese noch dazu in einem Zustande erhalten, wodurch auch leicht der beharrlichste Herausgeber abgeschreckt werden kann. Die Kehrseiten (la und 2 b) haben außerordentlich gelitten; einst angeklebt an den Holzdeckel einer lateinischen Handschrift hatten sie später, nachdem diese Hülle zerstört war, dessen Dienste versehen.
Page 8 - Nebst zweien noch ungedr. Gedichten des vierzehnten Jahrhunderts. Berlin: Oehmigke 1824. VI, 106 S. — J.: Hämisch beurtheilt crit. bibl. 1825. p. 545-552 von JC (Hofm. v. Fallersl.?) J.** / 37.812 Y1301 2447 MUSPILLI, Bruchstück einer althochdeutschen alliterierenden Dichtung vom Ende der Welt. Aus einer Hs. der königl. Bibliothek zu München hrsg. von J[ohann] A[ndreas] Schmeller.
Page 5 - Gallusäpfeltinktixr gelang es mir, nach tagelanger unsäglicher Mühe fünf Sechstel herauszubringen; weil aber einige Verse wegen der unleserlichen Lücken ganz ohne Zusammenhang sein würden, so theile ich etwa nur drei Viertel des Ganzen mit. An meinem Abdrucke fehlen also nur etwa von der ersten Seite (Bl. la) vor Vers l zwei und nach Vers 20 siebzehn Zeilen des Originals mit nnabgesetzten Versen , oder im Ganzen etwa 40 Verszeilen.
Page 5 - Erde, hierauf die Naturreiche, die verschiedenen Volker und einzelnen Länder mit ihren Merkwürdigkeiten und Wundern...

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