Réflexions sur l'espèce en histoire naturelle

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F. Vogelsang-Graff, 1842 - 107 pages
 

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Page vi - Moritzi, dass auch einer dritten Auffassung, nach welcher das zu einer Art gehöre , was durch geschlechtliche Vereinigung sich fortpflanzen könne und von einem Paare abstamme, unüberwindliche Schwierigkeiten entgegenstehen. Zum vierten weist er auch die Begriffsbestimmung zurück: „alle Individuen, die derselben wirklich beobachteten Abstammung sind, gehören zu einer Art", weil auch hiermit eine Einteilung der sich uns darbietenden organischen Wesen nicht erreicht werde. Dann behandelt Moritzi...
Page 6 - Voltaire, rien n'est plus déplacé que de parler poétiquement et de prodiguer les figures ou les oraemens, quand il ne faut que méthode et vérité; c'est le charlatanisme d'un homme qui veut faire passer de faux systèmes à la faveur d'un vain bruit de paroles: les petits esprits se laissent tromper par cet appât que les bons esprits dédaignent.
Page ix - ... Organismen, offenbar weil sie verschiedeneren Bedingungen ausgesetzt sind. und wenn man diese Kulturvarietäten mit einander vergleicht, so findet man, dass sie sich durch Charaktere unterscheiden, welche zur Scheidung von Arten, oder auch wohl von Gattungen gebraucht werden. In der zweiten Abteilung des Werkes wird zuerst der Vollständigkeit halber der Begriff der Art in der Mineralogie und dann die Umgrenzung der Arten in der Botanik und in der Zoologie behandelt. Namentlich werden die Formverschiedenheit...
Page xi - Moritzi sein müssen, zunächst möglichst alle Organismen, die sich auf der Erde vorfinden, kennen zu lernen, unbekümmert um ihre Verwandtschaft. Der Systematiker wird die Formenreihen, die eigentlich baumförmig aneinander geschlossen werden sollten, im grossen derart aneinander knüpfen, wie von einem Baum abgeschnittene und dann linear angeordnete Zweige.
Page v - Kunstausdrücke verwickelter zu machen. Auch beeile ich mich zu erklären, dass ich nicht Anspruch darauf mache, die Welt durch eine neue Idee zu erleuchten, sondern dass ich mir nur vorgenommen habe, eine alte Ansicht durch neue Gründe zu stützen, die dem Schatze neuerer Forschung entlehnt sind.
Page iv - Artbegriffes , dass er, wie er in der Vorrede bemerkt, nur deshalb dem Buche nicht den Titel „Die Art existiert nicht" , oder etwa „Ein allgemeines Vorurteil" oder einen ähnlichen Titel gegeben habe, weil er überzeugt sei, dass man in diesem Falle von seinem Buche nur die Aufschrift lesen würde. Dann entschuldigt er sich, in französischer Sprache geschrieben zu haben. „Ungeachtet des Vorteils...
Page x - Wesen geeignet sind, zu wirken aufhören, muss dasselbe verschwinden, und wenn diese Bedingungen abnehmen oder unmerklich und allmählich sich ändern, so hat dies für die Organisation die Folge, dass sich dieselbe nach Bedürfnis umgestaltet.
Page ix - Die Harmonie, welche in der Natur herrscht, wird gewöhnlich als das Werk einer tiefen geistigen Schöpfung angesehen, welche vorher und bis in die kleinsten Einzelheiten hinein die Verkettung des organischen Lebens geregelt hat, welche von Anfang an alle Bedürfnisse vorhergesehen und durch alle diese Besonderheiten nach einem Endziele, dem Menschen, gestrebt hat. Es wird ferner zugegeben, dass die Naturwissenschaften nur nach der Übereinstimmung der speziellen Funktionen mit der Idee des...
Page x - Granzen zu suchen haben, und dass infolgedessen der Naturforscher, der uns auf genügende Weise die Verknüpfung der Mittel mit dem Endziel erklärt, sich der Aufgabe entledigt, welche ihm von der Wissenschaft gestellt ist.
Page vii - Unterschied, so klein und so gross er auch sei, hervorsucht, um auf Grund desselben neue Arten zu bilden, so kann man sich nicht wundern, dass alle Welt an das Vorhandensein von Arten glaubt. Es hätte ja nun diese Sprechweise an und für sich keinen Nachteil. wenn sie eben der Ausdruck für Gruppen von Wesen bliebe, die in bestimmten Punkten einander ähneln ; aber sobald man zu dieser Idee diejenige der Gleichheit hinzufüge, wie dies die Naturforscher täten, so verwickele man sich in einen Iirtum,...

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