Östreichische militärische Zeitschrift, Volume 1

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Gedruckt bei Unton Strauss., 1826 - Military art and science
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Page 56 - Man wird" — sagte Suvarov hierauf — „eine Schlacht dei Fokschan zwarver„meiden, dagegen zu zehn andern gezwungen seyn, „wenn man den Rückzug im Angesichte des überlegenen »Feindes ausführt. Man wird nicht allein den in der „Moldau eroberten Landstrich verlieren; sondern man „wird, was von wesentlichen Folgen seyn kann, die „unbesetzten Ost-Pässe Siebenbürgens eröffnen, und „auch dieses Land dem Feinde überlassen.
Page 33 - Kalimanestie ; abkochen und ausruhen bis 4UhrNach» «mittags: von hier zum Zebroutz, wo kein Feuer ge» «macht werden darf, wenn es nicht verborgen. Beim «Zebroutz angekommen, werden die Truppen halten, «und den 2o (3>.) verMilen; am Abende des Tages, zur «verabredeten Stunde brechen die Truppen auf, und «rücken bis zum Puttna, wo sie eine, auch zwei Stun» «den ruhen." «Eine Stunde nach Mitternacht, Marsch imSchu» «tze Gottes bis zum feindlichen Lager, und hier die «Schlacht.
Page 99 - Besi« tzungen gehörte die Grafschaft Kybueg , nebst Gastern, Sargans, Windeck, Laax (Langenberg) und Feldtirch, mit der ganzen Gegend vom Bodensee an, den Rhein und den Bregenzer Wald hinauf, bis an das Prätigau...
Page 71 - Ich lasse Sie selbst beurtheilen," schrieb Kaiser Joseph H., „wie sehr diese so vortheilhaft, als glorreiche, noch mehr aber so ganz unerwartete Nachricht Mir Vergnügen verursacht hat, und kann Ich Euer Liebden nicht genug Meine Erkenntlichkeit hierüber an den Tag legen ; der glückliche Erfolg dieser muthvollen Unternehmung übersteigt fürwahr Alles, was man sich hätte versprechen können ; und ersuche Ich Euer Liebden, das hier beigeschlossene kleine Merkmal Meiner innigsten Zufriedenheit...
Page 141 - Eile nur kurze oder un» bestimmte Befehle , oder Berichte möglich machen , überbringt er sie selbst, und erläutert die Weisungen oder Ansichten, mit deren Geist er bekannt ist; udm Man sieht hieraus, wie nahe die Dienstes »Verrichtungen des Generalstabes mit jenen der Adjutantur verschwistert sind, und in wie vielen Fällen so enge in einander greifen, daß es zur Sicherung des Er...
Page 56 - auch dieses Land dem Feinde überlassen." Der Gedanke an einen Rückzug wurde aufgegeben ; aber verschanzen wollte man das Lager vor Fokschan ; die Schwache der Streitkraft durch Stärke der Stellung ersetzen. — „Gelänge es auch" — bemerkt« Suvorov — „bis zum nächsten Morgen sich zu ver„schanzen, was würde es in die Länge der Zeit nützen?
Page 127 - Mann an den Main zur Bedrohung des Feindes entsendet. Die Franzosen verließen bei seiner Annäherung Hochheim, und gingen auf den, bei diesem Ort geschlagenen Brücken , die sie hierauf verbrannten, über den Main. Die Verbindung mit Mainz war somit hergestellt, und jede Besorgniß für diese Festung und die persönliche Sicherheit des Kurfürsten gehoben. Am i5. marschir» te das Heer nach Hofheim, am »5.
Page 13 - Seile zu umgehen. Indessen überbot die Kühnheit der Husaren, jene der Türken. Die Letztern wurden dermaßen geworfen , daß sie erst jenseits der Pharaony-Brücke zur Besinnung kamen. Ein neuer Anfall ward von ihnen versucht. Sie setzten wieder über das Thal, drangen die Höhe hinauf, und stürzten vor dem Friedhofe über die 3 Kompagnien von Köunitz. Geschütz und Flintenfeuer , und ein rascher Angriff der Levenehrischen Schwadronen, brachten sie zum Weichen, und ein gemeinschaftlicher Anfall...
Page 6 - Baken nach Kalugera ; i Schwadron Kaiser Husaren nach Mardzineny ; — 4 Kompagnien von Kaiser Infanterie mit 3 Kanonen nach Fontinelle; und i Bataillon Schröder mit 2 Schwadronen Kaiser Husaren nach Bakeu , wo er selbst Quartier nahm. Von Kalugera ging ein Zug Husaren in das Taßlo-Thal, nach Orechov (Oressa) ^*) hinüber, um die Arnauten bei Trotus zu unterstützen. ') Bei Riedl fälschlich Klega. ") Valemare liegt ganz nahe, nördlich von Pharaony, so daß beide Orte beinah
Page 56 - bis zum nächsten Morgen sich zu ver„schanzen, was würde es in die Länge der Zeit nützen? „Durch vierfache Überlegenheit des Gegners kann, und „wird man eingeschlossen, der Zufuhr der Lebensvor»räthe beraubt, und endlich doch zu einer Schlacht, „oder zu einer Übergabe, gezwungen. Ich sehe keinen „Ausweg vor mir, als den augenblicklichen Angriff des „feindlichen Lagers ; ja ich bin von seiner Nethwendig^ „keit so sehr überzeugt , daß 5ch ihn mit meinen Russen „allein unternehmen...

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