Wald- und Feldkulte: Antike Wald- und Feldkulte aus nordeuropäischer Überlieferung erläutert

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Gebrüder Borntraeger, 1905 - Agriculture
 

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Page 21 - Troia, ac veluti summis antiquam in montibus ornum cum ferro accisam crebrisque bipennibus instant eruere agricolae certatim; illa usque minatur et tremefacta comam concusso vertice nutat, 630 volneribus donec paulatim evicta supremum congemuit traxitque iugis avolsa ruinam.
Page 305 - ... (Laisnel de la Salle Croyances et legendes du centre de la France, Paris 1875, i 200).
Page 168 - Bändern und lässt sie in das Feld laufen. Die Schnitter eilen hinterher und suchen sie zu haschen. Ist sie gefangen, so hält die Bäuerin sie fest, indes der Bauer ihr den Kopf abschneidet. Vom Fleische wird die Erntemahlzeit hergerichtet. Ein Stückchen desselben pökelt man ein und bewahrt es, bis zur nächsten Ernte wieder eine Ziege geschlachtet wird. Dann essen alle Arbeiter davon. Noch denselben Tag verfertigt man aus dem Ziegenfell ein Mäntelchen, Manteau, das der mitarbeitende Hausherr...
Page 212 - Zunge lüsten lassen, und jene Wesen dadurch schon ihrer Art nach zum gaukelnden Sprunge, zur lüsternen Fröhlichkeit gemacht zeigen, zeichnen sie dieselben zugleich aus als der reinen Menschheit nicht ganz würdig. Unser Auge würde vielleicht nicht beleidigt, wenn ein ganz menschlicher Jüngling mit einer Nymphe scherzt, das Auge der Griechen ward es. Die Gestalt eines Jünglings war heilig, aber ein Satyr durfte so scherzen und tändeln. Diese characteristische Unterscheidung, die Ironie betrachtende...
Page 78 - Beiwort von früheren Dichtern überkommen, welche die Jugendzeit des Helden und die Kämpfe schilderten, die der frühreife Knabe in der Pflege des Kentauren Cheiron mit den gewaltigen Tieren des Waldes bestand, wo ebenso die ungewöhnliche Schnelligkeit, wie die Körperkraft des Achilles hervortrat. — (Hesiod oder wer sonst das Spruchgedicht XtiQmi'os vjrofrr/xai verfaßt hat, mag solche alte Lieder noch gekannt haben.) — Andere Lieder mochten von der Vermählung des Peleus mit der Thetis melden.
Page 126 - ... limina domus et primo limen securi ferire , postea pilo, tertio deverrere scopis, ut his datis culturae signis deus Silvanus prohibeatur intrare, quod neque arbores caeduntur ac putantur sine ferro, neque far conficitur sine pilo, neque fruges coacervantur sine scopis; ab his autem tribus rebus tres nuncupatos deos, Intercidonam a securis intercisione , Pilumnum a pilo, Deverram a scopis, quibus diis custodibus contra vim dei Silvani feta conservaretur. Es muß einer späteren Gelegenheit aufbehalten...
Page xxix - Überlieferung ist zuerst aus eich selbst und aus ihrem nächsten Umkreise zu erklären; erst wenn hier die Rechnung nicht aufgeht, darf schrittweise weiter und tiefer rückwärts gegriffen werden.
Page 269 - X4 (Dionysius sagt wol irrig 30) aus Stroh oder Binsen in Menschengestalt geflochtene, mit Schmuck- und Kleidern versehene, an Händen und Fü/sen zusammengebundene Puppen zum Pons sublicius, von wo in Gegenwart des Prätors und der Vollbürger (cives optimo jure), welche allein das Recht hatten zuzuschauen,2 die Schaar der Vestalischen Jungfrauen dieselben in den Tiberstrom hinabstiefs.3 Diese Ceremonie galt als eine Lustration (wegen ihres umfangreichen Apparates nennt Sacralaltertümer zurückzugehen...

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