Director Carl: Roman und Wirklichkeit, Volume 1

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C.A. Hartleben, 1856
 

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Page 246 - Licht! Da unten aber ist's fürchterlich, Und der Mensch versuche die Götter nicht Und begehre nimmer und nimmer zu schauen, Was sie gnädig bedecken mit Nacht und Grauen.
Page 288 - Kern zu Liebe, der Ihnen so oft gemundet! — Lassen Sie mir die Wahrnehmung Ihrer Sympathie für mein neues Unternehmen angedeihen , ich verspreche Ihnen dagegen : daß in kürzester Zeit das veraltete Theaterhäuschen nahe am Donaustrande wie durch einen Zauberschlag sich in einen stattlichen Tempel des Frohsinns und der Heiterkeit verwandeln soll!
Page 288 - Güte unterstützt, seither gepflegt, genährt, und zu einem gesunden, kräftigen Dasein emporgehoben habe." „Doch wieder freudig schlägt mein Herz bei dem süßen Bewußtsein, daß ich mich nur von diesem Hause trenne — von Ihnen — so lange mein Lebensgeschick mir Thatkraft vergönnt, nie! — " „Erhalten Sie mir, und meinen treuen, thätigen Mitgliedern, die Sie hier um mich versammelt sehen, jenes Wohlwollen, dessen Sie uns so lange gewürdigt, und besuchen Sie uns recht oft in jenen...
Page 291 - Beisalls sich kund gegeben hätte. — Schon an den nächsten Tagen hatte der Besuch sehr abgenommen, und Carl, der, wenn man den Kaufpreis des alten Theaters, dessen frühere Renovirung...
Page 289 - Sie haben uns so lange Ihren Schutz angedeihen lassen, es können aber Augenblicke kommen, wo wir mehr als Ihres Schutzes, wo wir Ihrer Rechtfertigung bedürfen! Entziehen Sie uns dann auch diese nicht! Diesem Hause, für immer, ein herzliches Lebewohl, Ihnen für immer, ein freudiges Willkommen!
Page 291 - Das verhängnißvolle Iahr 1848 brachte eine noch größere Stockung hervor, und dies um so mehr, als Carl, trotz seines Alters vom allgemeinen Schwindel ergrissen, sein Geschäst als Theater-Director vernachlässigte, und es vorzog, in der Unisorm eines National-Garde-Vezirks-Chess zu paradiren, oder als Mitglied des Gemeinderathes seine Beredsamkeit zu erproben.
Page 290 - Stile decoriren und gab dort Vorstellungen , deren Repertoire größtentheils aus alteren Possen bestand. Erst im Iahre 1847 schritt er an die Ausführung des lange gehegten Planes , nämlich an die Erbauung eines neuen Theaters. Er mochte diesen Gedanken schon lange vorher, ehe er noch an den Verlust des Theaters an der Wien dachte, gefaßt haben; denn schon während seiner im Iahre 1843 in Begleitung des Decorateurs, Herrn de Pian, und des Theatermeisters, Herrn Sußbauer, unternommenen Reise nach...
Page 288 - Als nunmehriger Vorstand Eines Theaters bin ich in die traurige Lage versetzt, wenn auch nur einen kleineren Theil — aber dennoch manches Glied meines großen Vereines sogleich verabschieden zu müssen ; erlauben Sie mir daher, daß ich denjenigen, die dieses Loos trifft, das ganzc Erträgniß der heutigen, so reichlichen Einname, in Ihrem Namen, als augenblickliche Unterstützung zuwende...
Page 291 - Beschassenheit des Schauplatzes selbst, welcher eher einen düstern als erheiternden Anblick gewährt, einen so unbehaglichen Eindruck, daß die Stimmung der am ersten Abende sehr zahlreichen Versammlung eine gedrückte war, und am Ende der Vorstellung der Vorhang siel, ohne daß ein Zeichen des Beisalls sich kundgegeben hätte.
Page 232 - Kontraktes auf keinen hierortigen Vorstadttheater, unter keiner wie immer Namen habenden Bedingung mitzuwirken, und zwar durch achtzehn ununterbrochen aufeinander folgende Monate, vom Tage der Auflösung oder des Ablaufes dieses Kontraktes an gerechnet. Bei jedesmaliger Verletzung dieses Paragraphes verbindet sich Herr Karl Haffner, dem Herrn Direktor Carl alsogleich baar ein Pönale von Einhundert Gulden CM zu bezahlen.

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