Die Vegetation des Bodensees

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J.T. Stettner, 1896 - Botany - 122 pages
 

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Page 53 - Algen -Anfinge ein an lebender Pflanzensubstanz viel reicheres Futter finden, als in dem stärker mit Kalk durchsetzten und an leeren Scheiden sehr reichen alten Teile der Inkrustation. So wird durch die folgenden Larvengenerationen der einmal vorhandene Gang im Stein immer wieder durch neue Anätzung vertieft und durch Abweiden seines schlitzenden Ueberzuges beraubt, während die zwischen den Furchen stehenden Kämme von der Inkrustation bedeckt bleiben".
Page 53 - Frass-Gängen der schützende Algen-Überzug entfernt ist, wird die im Stein entstandene Furche durch die lösende Wirkung des Wassers vertieft, so lange sich nicht in ihr ein neuer Algen-Überzug bildet, was ziemlich lange Zeit zu erfordern scheint.
Page 53 - Überzug und Stein vorhanden, so werden dieselben in der Regel wieder von InsektenLarven besetzt, welche in der Vertiefung einen bequemen und sicheren Schlupfwinkel, und überdies in dem noch dünnen, in der Furche neu gebildeten...
Page 53 - Nach alledem wird man sich über den Vorgang der Furchung von Steinen folgende Vorstellung machen dürfen. Auf inkrustierten Steinen siedeln sich Insekten-Larven, höchst wahrscheinlich verschiedenen Arten angehörig, an, und fressen mäandrische Gänge in die Inkrustation, indem sie die darin enthaltenen Algenfäden als Nahrung verwenden. Ist der inkrustierte Stein kalkhaltig, so ätzt das mit Kohlensäure beladene...
Page 16 - Das sind die im Wasser schwebenden (nicht auf der Oberfläche schwimmenden), passiv mit dem Wasser bewegten pflanzlichen Organismen.
Page 16 - Flora werden als tycho-limnctisch (Pavesi) bezeichnet. Wir können ferner mit Apstein auch actives (selbständig schwebendes) und passives Plankton unterscheiden ; letzteres besteht aus Algen, die an anderen Plankton-Organismen festsitzen und sich von denselben tragen lassen. II. Die Schwimm-Flora (das „Pleuston" ]), dh diejenigen Pflanzen, welche auf der Oberfläche treiben und an das Luftleben angepasste Teile 14 besitzen.
Page 21 - Recherches sur la ve'ge'tation des lacs du Jura. Revue ge"nerale de botanique. Tome V. 1893.
Page 15 - Pflanzen zu bezeichnen, welche während ihrer Vegetationszeit ständig ganz oder teilweise vom Wasser bedeckt sind. Es gehören also...
Page 15 - Alle auf der Grenz-Zone (dem periodisch überschwemmten Gebiete, der „Schorre" des Sees) vorübergehend oder ständig sich aufhaltenden Elemente der Land- und Sumpf-Flora.
Page 13 - Es ist also keinenfalls die mangelnde Wärme, welche das PflanzenLeben nach der Tiefe zu verarmen lässt, sondern nur die schwächere Belichtung.

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