Streffleurs militärische Zeitschrift, Issues 4-6

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L.W. Seidel, 1833 - Military art and science
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Page 347 - Ihren Aufenthaltsort verändern, die im Umschlage jedes Heftes genau angegebenen Maßregeln treffen, damit die nächsten Hefte denselben von Seite des Postamtes Ihrer früheren Stazion nachgesendet, für die folgenden Hefte aber dieAddressen von der Redakzion nach Bedarf geändert werden können.
Page 171 - Seine Asche ruht in der von ihm auf seinen Gütern zu Palota in der Form eines Armeekreuzes erbauten Kirche; denn alles, was ihn umgab, sollte sich auf die Erinnerung an das Heer beziehen, in dem er sechsundfünfzig Iahre lang so rühmlich gedient.
Page 347 - Hefte aber dieAddressen von der Redakzion nach Bedarf geändert werden können. Durch die Beobachtung dieser Vorsicht wird ganz gewiß dem langen Umherirren, oder dem Verluste der Hefte vorgebeugt werden, für welche die Redakzion, — da...
Page 173 - Beispiel eines von seinen Kriegern geliebten Feldherrn in jenen entscheidenden Momenten, die gewöhnlich sich in jeder Schlacht wiederholen, Wunder wirkt. Frimont besaß diese Eigenschaft in einem ungewöhnlichen Grade. Ich weiß, daß wir nicht mehr in Zeiten leben, wo man die Gesandten fremder Könige am Feuerherde empfängt, oder Monarchen, wie der große Habsburg, in der Mitte ihrer Ritterschaft das eigene Koller ausbessern. Aber ewig wird Einfachheit eine Tugend des Soldaten bleiben. Frimont...
Page 144 - Heere verließen ihn endlich , und als ein Flüchtling mußte er Schutz in der Fremde suchen; er, der noch kurz zuvor die Hoffnung nährte, ganz Italien unter seinem Szepter zu vereinigen. — Die Folge dieses Tages war die Wiederherstellung des rechtmäßigen Thrones von Neapel. Dieser kurze, aber glänzende Feldzug war von der höchsten Wichtigkeit für die Sache der Verbündeten.
Page 312 - Sturm, dergleichen unser Geschlecht nur wenige betroffen, hat über die ganze Erdfläche zwischen dem Ister und dem innersten Winkel des peloponnesischen Eilandes ein neues, mit dem großen Volksstamme der Slawen verbrüdertes Geschlecht von Bebauern ausgegossen.
Page 173 - Lebens. Aus ihr hinterließ er eine Tochter und einen Sohn. Das Bild seines häuslichen Lebens konnte als ein Muster seltenen Glückes dienen. — Frimont war von hoher Gestalt. Seine Miene war ernst, seine Haltung würdevoll. Im engern Kreise seiner Freunde nahm er einen hohen Grad von Herzlichkeit an. Er besaß alle Eigenschaften eines Kriegers : einen eisernen Willen, große Thätigkeit und Arbeitsamkeit, umfassende Kenntniß der Heeresverwaltung, große Liebe zum Soldaten , mit dessen Wohl er...
Page 92 - Widerstand, mußte jedoch endlich der Mehrzahl weichen, und zog sich fechtend gegen Caldiero zurück. Der ruhmlose Untergang des Heeres von Deutschland erheischte ein Sühnopfer, und nur eine gewonnene Schlacht konnte dem Erzherzog Ruhe auf dem langen Rückzug gewähren, den er eben anzutreten sich bereitete. Er beschloß, die Schlacht in der Stellung von Caldiero am 3o. Oktober anzunehmen. Vergebens erschöpfte hie^r Massena alle Hilfsquellen der Kunst; vergebens entwickelte er die gewohnte Kühnheit,...
Page 172 - Leistungen während der ewig denkwürdigen Epoche gaben, wo Europa gegen Eroberungssucht, Verrath und Emporung kämpfte. Frimont trug diese ehrenvollen Zeugen einer ruhmvollen Laufbahn mit seltener Bescheidenheit. > Angezogen durch den Karakter einer hochherzigen Nazion, hatte Frimont frühzeitig eine Vorliebe für Ungern gefaßt. Dieses Land war das Vaterland seiner Wahl geworden. Er sprach dessen Sprache mit einer Reinheit und Vollkommenheit, die den Fremden nicht in ihm erkennen ließ. Im Iähre...
Page 171 - Frimont mittelst Handschreiben vom 19. November 1831. Wenige Tage nach Erhalt dieses neuen Beweises des Vertrauens und der Gnade seines Monarchen reiste er nach Wien ab. Kaum in seinen Wirkungskreis eingeführt, erneuerte sich der Anfall gichtischer Leiden, der ihn schon zu Mailand gefährdet hatte.

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