Der k.k. österreichische Feldmarschall Graf Radetzky: eine biographische Skizze nach den eigenen Dictaten und der Correspondenz des Feldmarschalls

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Page 406 - Schlachtfeldern geführt, noch immer fest in meiner Hand ruht. Aber danken muss ich euch für euer Vertrauen, für eure Anhänglichkeit an meine Person, für eure Disciplin, für eure Hingebung und Tapferkeit, die uns zu so vielen Siegen führte und die Bewunderung und Achtung der Welt errang. Gerne wiederhole ich, was ich schon zu Ende des Jahres 1848 gesagt habe, dass der Glanz, welcher sich wie die Abendröthe nach einem schönen Tage über den Abend meines Lehens verbreitet, euer Werk ist ; eurer...
Page 349 - Noch ruht der Degen fest in meiner Hand, den ich 65 Iahre lang mit Ehre auf so manchem Schlachtfelde geführt, ich werde ihn gebrauchen, um die Ruhe eines jüngst noch glücklichen Landes zu schützen, das nun eine wahnsinnige Partei in unabsehbares Elend zu stürzen droht.
Page 404 - Rathes erfreuen zu können. Und so mögen Sie noch lange Meiner Armee das lebendigste Vorbild unseres Ruhmes, geliebt und geehrt von Mir und allen österreichischen Herzen, in der dankbarsten Erinnerung Ihres Monarchen, wie in Ihren eigenen glanzvollen Erinnerungen, den Lohn einer so thatenreichen Vergangenheit geniessen.
Page 388 - Überfalls-Kriege ein Ende machte, und sich jenen Helden anreihte, die als Wiederhersteller des Vaterlandes im Gedächtnisse der spätesten Enkel fortleben. Die Meinungen der Zeit verschlingt die Zeit, was aber alle Zeiten groß genannt haben, steht unerschüt- 3= tert in jedem Wechsel.
Page 251 - Zahl zusammengenommen eine furchtbare Armee ausmachen würde. Und zu welchem Zweck? Um Straßburg und Mainz zu beobachten. Wir haben nach Paris vierzehn Märsche, es reichen achtzehn Tage hin, diese Märsche zu vollenden, eine Schlacht zu liefern und einen Waffenstillstand vorzuschreiben.
Page 382 - sein, wenn ich in der Hauptstadt eines treulosen Feindes die «Brust meiner wackeren Gefährten mit dem blutig und ruhmvoll «errungenen Zeichen ihrer Tapferkeit werde schmücken können." «Vorwärts also, Soldaten! nach Turin lautet die Losung; «dort finden wir den Frieden, um den wir kämpfen. Es lebe der «Kaiser! es lebe das Vaterland!
Page 253 - Innere von Frankreich hineinsühren möchte, und dadurch den Krieg verlängern, dessen Wechselsälle vermehren und uns erschöpsen würde, müßte über meine Verwegenheit das Verdammungsurtheil sprechen und meine Idee eine exzentrische nennen. Solche Urtheile würden meine Ueberzeugung nicht ändern. Wenn aber ein Mann wie Sie, Herr Feldmarschalllieutenant, meine Behauptung mit Gründen widerlegt, die aus einer höhern Ansicht der Dinge geschöpst sind, so will ich meine Meinung ausgeben.
Page 404 - Armee-Commandanten und GeneralGouverneurs unterlegt. Ich. habe dieser Bitte mit dem tiefsten Bedauern, nur aus dem Grunde nachgegeben, weil Ihre Befreiung von so...
Page 252 - Oberrhein, ist an und für sich gleichmäßig, wenn nur der Zweck erreicht wird. Aber in unserem besonderen Fall, wo es auf eine einzige Schlacht ankommt, um uns zu vollständigen Siegern zu machen und uns in den Stand zu setzen einen Frieden vorzuschreiben...
Page 252 - Aber in nnferm besondern Fall, wo es auf eine einzige Schlacht ankommt, um uns zu vollständigen Siegern zu machen und uns in den Stand zu setzen einen Frieden vorzuschreiben, wie wir ihn bedürfen, steht diese Deckungsarmee besser in Chalons als am Rhein, da wir solche dann zur Schlacht heranziehen tonnen, und den Verlust derselben dadurch unmöglich zu machen vermögen.

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