Der Buddhismus nach älteren Pâli-werken dargestellt

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Aschendorff, 1890 - Buddhism - 168 pages
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Popular passages

Page 31 - Wozu der Welt offenbaren, was ich in schwerem Kampf errang? Die Wahrheit bleibt dem verborgen, den Begehren und Haß erfüllt. Mühsam ist es, geheimnisvoll, tief, verborgen dem groben Sinn; Nicht mag's schauen, wem irdisches Trachten den Sinn mit Nacht umhüllt...
Page 125 - Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt; und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben.
Page 165 - Miiller (Professor Max) Lectures on the Origin and Growth of Religion, as illustrated by the Religions of India.
Page 104 - Nutzen, ausser dass er sich Ehre und Ruhm wünscht, damit sein Volk in der Gegenwart und in der Zukunft seinem Gesetze Gehorsam leiste und seinem Gesetze nachlebe. In dieser Hinsicht wünscht sich der göttergeliebte König Prijadarshin Ehre und Ruhm.
Page 164 - THE LIGHT OF ASIA AND THE LIGHT OF THE WORLD. A Comparison of the Legend, the Doctrine, and the Ethics of the Buddha with the Story, the Doctrine, and the Ethics of Christ.
Page 105 - Früher wurden in der Küche des göttergeliebten Königs P. täglich viele Hunderttausende von Tieren geschlachtet, um süpa (das engl. curry) zu bereiten. Jetzt, da dieses Religionsedikt geschrieben ist, werden täglich nur drei Tiere geschlachtet, nämlich zwei Pfauen und eine Antilope; auch ist die Antilope nicht für alle Tage bestimmt. In Zukunft werden aber auch diese drei Tiere nicht mehr geschlachtet werden.
Page 20 - Wer weiss es recht, wer kann es uns verkünden, Woher entstund, woher sie kam, die Schöpfung, Und ob die Götter nach ihr erst geworden? 'Wer weiss es doch, von wannen sie gekommen ': Von wannen diese Schöpfung ist gekommen, Ob sie geschaffen oder unerschaffen, Das weiss nur der, dess Auge sie bewachet Vom höchsten Himmel — oder weiss Er's auch nicht ? Wir stehen am Ende unserer Uebersicht.
Page 41 - Dem Ende reift mein Dasein zu, nahe ist meines Lebens Ziel. Ich gehe hin, ihr bleibt zurück; der Zuflucht Ort ist mir bereit. Seid wachsam ohne Uuterlass, wandelt allzeit in Heiligkeit, Entschlossen stets und stets bereit bewahrt, Ihr Jünger, euren Geist. Wer sonder Wanken immerdar wandelt, dem Wort der Wahrheit treu, Ringt von Geburt und Tod sich los, dringt durch zu alles Leidens Ziel.
Page 107 - Der göttergeliebte König Priyadarsin ehrt die Mitglieder aller Secten durch Gaben und mancherlei Ehrenbezeigung. Doch hält er nicht so viel von Freigebigkeit und Ehrenbezeigung als wovon? „(Davon) dass ein Wachsen (ihres) Kernes stattfinde". Das Wachsen des Kernes aller Secten (geschieht) auf mannigfache Weise. Die Wurzel desselben ist aber die Vorsicht im Reden. Wie (ist ' das zu verstehen ?) „Das Hochpreisen der eigenen Secte oder das Schmähen fremder Secten soll ohne Grund (gar) nicht...
Page 32 - So steig' auch du, Weiser, empor, wo droben Weit übers Land ragen der Wahrheit Zinnen, Und schau hinab, Leidloser, auf die Menschheit, Die leidende, welche Geburt und Alter quält. Wohlauf, wohlauf, streitbarer Held, an Siegen reich, Zieh durch die Welt, sündloser Wegeskundiger. Erhebe deine Stimme, Herr; viele werden dein Wort verstehn.

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