Die Herzogthümer Schleswig-Holstein und das Königreich Dänemark: aktenmäßige Geschichte der dänischen Politik seit dem Jahre 1806

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Perthes-Besser und Mauke, 1850 - Schleswig-Holstein question - 426 pages
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Page 415 - Wir unser Herzogthum Schleswig dem deutschen Bunde einzuverleiben weder das Recht noch die Macht noch den Willen haben, dagegen die unzertrennliche Verbindung Schleswigs mit Dänemark durch eine gemeinsame freie Verfassung kräftigen wollen; daneben aber Schleswigs Selbstständigkeit durch ausgedehnte provineielle Institutionen, namentlich tinen eigenen Landtag und besondere Verwaltung kräftig zu schirmen entschlossen sind.
Page 411 - Ornpetenz in vorkommenden Fällen vorbehält, spricht sie sich dahin aus, daß sie in den Ständen des Herzogthums Holstein dem Bunde gegenüber nicht die gesetzlichen Vertreter dieses Bundesstaats, sondern nur die Vertreter ihrer verfassungsmäßigen Rechte erkennt...
Page 220 - Wir können nicht innehmen, dass eben dieser Gehorsam, dieses Stillschweigen das Land um seine theuersten Rechte gebracht, dass Ihre getreuen Unterthanen sich in dem Ew. Majestät und Allerhöchst Ihren Vorfahren bewiesenen Vertrauen tollten getäuscht haben.
Page 223 - Absichten nicht verkennen werden. Nur Vertrauen zum Landesherrn kann dem Lande Ruhe und Frieden sichern und Gott wird das Band der Eintracht segnen, welches beide umschlingt.
Page 410 - Agnaten zu nahe zu treten, eben so auch die Absicht an den Tag gelegt haben, "das verfassungsmäßige Petitionsrecht der Stände ungeschmälert aufrecht zu...
Page 411 - I. besprochenen Verhältnisse die Rechte Aller und Jeder, insbesondere aber die des deutschen Bundes, erbberechtigter Agnaten und der gesetzmäßigen Landesvertretung Holsteins beachten werden.
Page 336 - Mitbürger! Unser Herzog ist durch eine Volksbewegung in Kopenhagen gezwungen worden, seine bisherigen Rathgeber zu entlassen und eine feindliche Stellung gegen die Herzogthümer einzunehmen. Der Wille des Landesherrn ist nicht mehr frei und das Land ohne Regierung.
Page 411 - Bundesstaaten kundgegeben, bereitwillig ihre Anerkennung, beklagt aber die gehässigen Anschuldigungen und Aufreizungen, die dabei stattgefunden, und hegt die zuversichtliche Erwartung, daß die höchsten und hohen Bundesregierungen bedacht sein werden, solchen Ausbrüchen der Leidenschaft gehörige Schranken zu setzen.
Page 411 - Anschuldigungen und Aufreizungen, die dabei stattgefunden, und hegt die zuversichtliche Erwartung, daß die höchsten und hohen Bundesregierungen bedacht sein werden, solchen Ausbrüchen der Leidenschaft gehörige Schranken zu setzen. Auch zweifelt sie nicht, daß Se. Majestät der König von Dänemark gern geneigt sein werden, in dieser Beziehung die vollste Reciprocität eintreten zu lassen...
Page 60 - Herz, die Rechte und Ansprüche, welche ihre Abkunft ihnen gebe, mit männlicher Festigkeit, aber ohne Verletzung der Gerechtigkeit, der Ehre und Pflicht zu behaupten...

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