Beiträge zur Anthropologie und Urgeschichte Bayerns: organ der Münchener Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte, Volume 2

Front Cover
Literarisch-artistische Anstalt (Th. Riedel), 1879 - Anthropology
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Other editions - View all

Common terms and phrases

Popular passages

Page 176 - ... >Vom verborgenen Eingang geht es in den Schacht, dann in einen Absatz aufwärts, durch knappen Schluf ins Innere, ein Kamin steigt wie ein Luftloch in die Höhe, unversehens senkt sich der Schacht in die Tiefe. Man kriecht auf dem Bauche vorwärts, besorgt, dass man nicht stecken bleibe oder beim Erlöschen des Lichtes sich überstürze und nicht mehr herausfinde. Drei Seitengänge zweigen ab; endlich treffen wir eine Erweiterung: eine Nische, zu niedrig zum Sitz, also für eine Graburne? Oder...
Page 221 - Stoffe und Cämente (Chamotten), die man der Paste beimischt, absichtlich vermeidet. Diese grobkörnigen , oft fremdartigen, feuerbeständigen Beimischungen der Paste heben die Homogenität der letzteren auf, aber in kontinuirlicher Weise und gleichmässig; es entstehen Ruhepunkte in der Masse, die die Zerbrechlichkeit derselben, nach ihrem Brennen, und die Gefahr des Springens, sei es durch Temperaturwechsel oder durch Schock, vermindern, weil die gröberen Elemente, die in der Masse vertheilt sind,...
Page 85 - Vergleichende Darstellung der Resultate der bis jetzt geschehenen Eröffnungen der uralten nicht römischen Grabstätten in der südlichen Hälfte Deutschlands, im VII.— XII.
Page 41 - R. Virchow. Beiträge zur physischen Anthropologie der Deutschen mit besonderer Berücksichtigung der Friesen.
Page 195 - ... III. fig. 26. 30. 36.) Gefässe mit Henkeln kommen ziemlich spärlich vor; etwas häufiger finden sich Scherben mit durchbohrten Knöpfen, die wohl zum Durchziehen einer Schnur oder zum Durchstecken eines Stabes bestimmt waren. Abgesehen von groben, mit der Hand oder vielleicht mit einem Holzstäbchen gemachten Rinnen in der Nähe des Oberrandes zeigen sich Verzierungen nur an den dünnwandigen Gefässen. Sie bestehen lediglich aus Linearornamenten, niemals aus Nachbildungen von Pflanzen und...
Page 195 - ... erfolglos blieb. Nur von etwa 5 — 6 Stücken konnten die zerstreuten Scherben zum Theil wieder zusammengefunden und daraus die ursprüngliche Form der Geschirre ermittelt werden. Als Material wurde in erster Linie Graphit verwendet. Vielleicht zwei Drittel aller Scherben bestehen aus der nämlichen schwarzen, metallglänzenden Masse, aus welcher noch heute bei Passau die berühmten feuerfesten Tiegel bereitet werden. Eine Verbindung unserer Höhlenbewohner mit den Passauer Graphitgräbern steht...
Page 192 - Vergnügen. Nicht weit davon wurde auch ein Schulterblatt auf das vollständigste gefunden. Ich entscheide nicht, ob beide Stücke einem Besitzer zuständig gewesen. Gerade aber sind es zwei Beine von dem menschlichen Gliederbau...
Page 192 - Stücke aber einem Druiden, oder einem Antediluvianer oder einem Erdenbürger neuerer Zeit gehört? Da sie unter denen Thiergerippen gelegen, mit welchen die Gailenreuther Höhlen ausgefüllt sind, da sie sich in der nach aller Wahrscheinlichkeit ursprünglichen Schicht gefunden, so muthmasse ich wohl nicht ohne zureichenden Grund, dass diese menschlichen Glieder auch gleichen Alters mit den übrigen Thierverhärtungen sind.
Page 176 - Sepp darüber sagt:') >Vom verborgenen Eingang geht es in den Schacht, dann in einen Absatz aufwärts, durch knappen Schluf ins Innere, ein Kamin steigt wie ein Luftloch in die Höhe, unversehens senkt sich der Schacht in die Tiefe. Man kriecht auf dem Bauche vorwärts, besorgt, dass man nicht stecken bleibe oder beim Erlöschen des Lichtes sich überstürze und nicht mehr herausfinde. Drei Seitengänge zweigen ab; endlich treffen wir eine Erweiterung: eine Nische, zu niedrig zum Sitz, also für...
Page 184 - ... auch für die ausgeführten Messungen die Tabellen und die Art des Messens mitgetheilt, sowie die Angaben über die Abbildungen des ganzen Kopfes in linearen Zeichnungen in natürlicher Grösse, die jetzt ebenfalls vorliegen. Messungen sind im Ganzen an etwas über 400 Individuen vorgenommen worden. Die plastischen Reproductionen sind seit 1858 in den Buchhandel gekommen , in Verlag bei JA Barth in Leipzig9). 9) „Ethnographische...

Bibliographic information