"Ich bin nicht arm Gottlob!": Empfindsame Musik ökonomisch zugerichtet? Carl Philipp Emanuel Bachs Selbstverlags- und Pränumerationspraxis

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GRIN Verlag, 2009 - 92 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Musikwissenschaft, Note: 1,3, Humboldt-Universitat zu Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Musikleben des 18. Jahrhunderts wird heute mit Begriffen wie Klassik," Empfindsamkeit," galanter Stil" und mit Namen wie Haydn und Mozart in Verbindung gebracht. Sicherlich fiele dem einen oder anderen auch der Name Carl Philipp Emanuel Bach ein, den wenigsten jedoch kame vermutlich der Begriff Kapitalismus" in den Sinn. Zu sehr widerstrebt dem romantischen Gemut die Vorstellung von Kunst als Ware. Dennoch - es muss sein," wie Beethoven im 4. Satz seines Streichquartetts op. 135 Nr. 16 feststellte -, durfen die Veranderungen der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Strukturen dieser Zeit nicht ubersehen werden, da sie als wegweisend fur die heutige Kulturindustrie angesehen werden konnen. Kapitalismus im Allgemeinen zeichnet sich dadurch aus, dass fur einen Markt produziert wird und das stets mit der Absicht der Gewinnmaximierung. Das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage ist dabei von zentraler Bedeutung und soll auch im Zusammenhang mit Bachs Vermarktungsstrategien im Mittelpunkt stehen. In der vorliegenden Arbeit soll es nun konkret darum gehen anhand der Pranumerations- und Subskriptionspraxis Carl Philipp Emanuel Bachs zu zeigen, welchen Einfluss okonomische Interessen im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts auf die kunstlerische Produktion eines Komponisten haben konnten. Dabei soll bedacht werden, in welcher Relation dies zum Konzept der Empfindsamkeit steht

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