Die Rechtsverhältnisse des freien Gesindes nach den deutschen Rechtsquellen des Mittelalters

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W. Koebner, 1879 - Law - 100 pages
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Common terms and phrases

Popular passages

Page 106 - This authority and power of selfdefence and preservation being originally and naturally in every one of them, and unitedly in them all...
Page 111 - Men being, as has been said, by nature all free, equal, and independent, no one can be put out of this estate, and subjected to the political power of another, without his own consent.
Page 209 - Also kann nur der übereinstimmende und vereinigte Wille aller, sofern ein jeder über alle und alle über einen jeden ebendasselbe beschließen, mithin nur der allgemein vereinigte Volkswille gesetzgebend sein.
Page 207 - ... nicht von Menschen, aber doch von irgend einem höchsten tadelfreien Gesetzgeber herkommen müsse, und das ist die Bedeutung des Satzes: »alle Obrigkeit ist von Gott«, welcher nicht einen Geschichtsgrund der bürgerlichen Verfassung, sondern eine Idee, als praktisches Vernunftprinzip, aussagt: der jetzt bestehenden gesetzgebenden Gewalt gehorchen zu sollen: ihr Ursprung mag sein, welcher er wolle.
Page 111 - And thus that which begins and actually constitutes any political society, is nothing but the consent of any number of freemen capable of a majority, to unite and incorporate into such a society. And this is that, and that only, which did or could give beginning to any lawful government in the world.
Page 304 - Es herrsche Gerechtigkeit, die Schelme in der Welt mögen auch insgesamt darüber zugrunde gehen,« ist ein wackerer, alle durch Arglist oder Gewalt vorgezeichneten krummen Wege abschneidender Rechtsgrundsatz...
Page 124 - Umgekehrt erkannte auch die Koncessionstheorie ein selbständiges und im Falle der Vertragstreue unentziehbares Herrscherrecht an. Allein sie liess die Substanz der zur Ausübung fortgegebenen Staatsgewalt dem Volke und stellte daher den allgemeinen Satz auf: „populus major principe...
Page 203 - volonte generale" für den Souverän erklärt, sucht er freilich deren diametrale Verschiedenheit von der „volonte de tous" ausführlich darzulegen. Bei näherer Betrachtung indess stellt der ganze Unterschied sich dahin heraus, dass in dem „Willen Aller...
Page 278 - Rechtsschrankcn vorhanden und prägte sich schon im Sprachgebrauch unzweideutig aus. Niemand zweifelte, dass die Sätze, nach denen jede irdische Gewalt dem natürlichen und göttlichen Recht unterworfen und zur Schonung erworbener Rechte in bestimmtem Umfange verpflichtet blieb, auch insoweit, als ihre Realisirung durch Zwang oder Anfechtung ausgeschlossen war, wirkliche Rechtssätze seien; dass es ein Recht vor, ausser und über dem Staat gebe; dass das formelle Recht materielles Unrecht und das...
Page 221 - Tous les citoyens, dans les divers districts, doivent avoir droit de donner leur voix pour choisir le représentant, excepté ceux qui sont dans un tel état de bassesse qu'ils sont réputés n'avoir point de volonté propre.

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