Die Papst-Fabeln des Mittelalters: ein Beitrag zur Kirchengeschichte

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Cotta, 1863 - Popes - 159 pages
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Page 93 - Patet quod omnia temporalia sub dominio ecclesie collocata, et si non de facto, quoniam multi forte huic juri rebellantur, de jure tamen et ex debito temporalia summo pontifici sunt subjecta, a quo jure et a quo debito nullatenus possunt absolvi.
Page 39 - Wird irgendwo an einem Steine eine besondere Vertiefung, ein ungewöhnlich gestaltetes Loch, etwas das die Phantasie für den Eindruck einer Hand oder eines Fusses nehmen kann, bemerkt, so knüpft sich sofort eine Sage daran. Ein Stein in der Mauer der Kirche zu Schlottau in Sachsen, der angeblich, ohne von Menschenhänden bearbeitet zu sein, einem Mönchsgesichte ähnlich sieht, hat zu einer Sage von versuchtem Kirchenraube und wunderbarer Bestrafung Anlass gegeben 3).
Page 14 - ... reicht bis 1290, und ist in der Hauptsache nicht viel mehr als eine Compilation aus dem Martinus Polonus, wie der Verfasser auch selbst gesteht. Nach Eccards und andrer Annahme ist der Verfasser') Martinus Minorita, der Fortsetzer, bis 1349, Hermannus Januensis oder Gigas*). Dagegen meint Pertz '): Was unter dem Namen des Martinus Minorita gedruckt sei, das sei nur ein schlechter Auszug aus dem Herrmannus Gigas, der, im J. 1336 gestorben, seine Chronik bis 1290 führte. Das Verhältniss zwischen...
Page 85 - pape concessit coronam et omnem regiam dignitatem in Urbe Romana et Italia et in partibus occidentalibus » e subito dopo riporta i passi più importanti della Donazione (141).
Page 81 - ... third book of his Metalogicus. He crossed the Alps ten times from England, traversed Apulia twice, very often (scepius) transacted the business of his masters and friends at the court of Rome, and had very frequently to travel through England and France on business (emergentibus variis causis). 1 " Ad preces meas illustri regi Anglorum Henrico II. concessit et dedit Hiberniam jure hereditario possidendam, sicut littere ipsius testantur in hodiernum diem.
Page 39 - den Sagen dieses Inhalts liege der uralte Brauch zu Grunde, bei eintretendem öffentlichen Unglück (wie z. B. Hungersnoth durch Mäusefrass) die Götter durch Opferung der Landeshäupter vermittelst Hängens derselben zu versöhnen", scheint mir verfehlt. Einmal kam Opferung eines Menschen durch Hängen nie oder sehr selten vor; zweitens ist es gewöhnlich nicht ein Baum , sondern ein Thurm auf einer Insel, an den sich die Sage knüpft; und endlich verlegt die Sage das Ereigniss, wie bei Hatto,...
Page 53 - Symmac[hus /. 2 ne] || audientiae subderetur, | hoc palam pro eius defensione clamantibus, quod a nullo possit Romanus pontifex, | etiamsi talis sit, qualis accusatur, audiri.
Page 124 - Felix ist vom römischen Diakon zum römischen Bischof aufgestiegen; die klerikale Laufbahn ist bezeugt. 2. Das Bild, welches man sich von Felix zu machen pflegt, passt allerdings ganz und gar nicht zu dem Epitaphium. „Dass Felix...
Page 152 - Wenn der Begriff einer Entscheidung sx e^säi-ü, gehörig erweitert, und nur diejenige dogmatische Erklärung dahin gerechnet wird, welche ein Papst nicht in seinem Namen und für sich, sondern im Namen der Kirche, mit dem sichern...
Page 48 - Sara, killed in the same place." 7 " S. Papunius, M. and King of Ireland, brother of S. Nothus, who came to visit the 1 " S. Cyriacus papa Romanus, qui cum gaudio suscepit sacras virgines, et cum iisdem reversus, martyrium suscepit, et S. Alina V.

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