Deutsche Dichter des sechzehnten Jahrhunderts, Volume 16

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Brockhaus., 1882
 

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Popular passages

Page xi - Wenn wir einen allgemeinen moralischen Satz auf einen besondern Fall "zurückführen, diesem besondern Falle die Wirklichkeit erteilen, und eine Geschichte daraus dichten, in welcher man den allgemeinen Satz anschauend erkennt: so heißt diese Erdichtung eine Fabel.
Page xii - Nicht allein aber die Kinder, sondern auch die großen Fürsten und Herrn, kann man nicht baß betrügen, zur Wahrheit und zu ihrem Nutz, denn daß man ihnen lasse die Narren die Wahrheit sagen, dieselbigen können sie leiden und hören, sonst wollen oder können sie von keinem Weisen die Wahrheit leiden, ja alle Welt hasset die Wahrheit, wenn sie einen trifft.
Page xxxviii - Und wenn er heim kommt, rufet er seine Freunde und Nachbarn und spricht zu ihnen: Freuet euch mit mir, denn ich habe mein Schaf funden, das verloren war. Ich sage euch: Also wird auch Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße thut, vor neun und neunzig Gerechten, die der Buße nicht bedürfen.
Page iii - Buch lüstig zu l lesen allen so die warheit lieb haben, | Darin der Babst mit seinen gelidern, leben, | glauben...
Page xxxix - ICh stund an einem morgen heimlich an einem ort; Da hett ich mich verborgen , ich hört klägliche wort, Von einem frewlein hübsch «ad fein, 5 das stund bev seinem bulen, es mus gescheiden sein.
Page iii - Herkuffien der zwölff ersten alten König vnd Fürsten Deutscher Nation, wie vnd zu welchen zeytten...
Page v - Daniel Georg Morhof in seinem „Unterricht von der teutschen Sprache und Poesie
Page 18 - Mit gleichem hastu gleiches recht: Er nicht dein herr, du nicht sein knecht. Ganz...
Page 15 - Der hüb sich umb ein kleinen teich, Den wolt ein jeder han vor sich. Der krieg war heftig one maß. Die kleine maus kroch in das gras, Heimlich mit listen überdocht, Wie sie dem feind abbrechen mocht. Der frosch war nu ein küner man Und griff den feind von vornen an. Teten einander groß verdrieß; Die langen binzen warn ir spieß: Sie zohen an einander dar. Des ward von...
Page 151 - Drumb hat der warlich recht geredt, Der den gar selig achten tet, Auf welchs geburt, leben und tot Niemant gross achtung geben hat.

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