Östreichische militärische Zeitschrift, Volume 4

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Gedruckt bei Unton Strauss., 1837 - Military art and science
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Popular passages

Page 235 - daß der Feind aus Chalons hervorgebiochen sey, die Posten in Coolus zurückgedrängt habe, und mit ungefähr 10 Eskadrons auf den Straßen nach Vitry und nach Cosle vorrücke." In dem zweiten Schreiben, vom Nachmittage, meldet Gen. Tettenborn: „Der Feind hätte sich nicht über anderthalb Stunden von Chalons entfernt, und an der Brücke über den Cosle -Bach Halt gemacht. Auch auf der Straße gegen Vitry ging er nicht weiter." — „„Dieses trägt bei,"" so schließt der Bericht, „„mich...
Page 269 - In welcher Stärke er auf dem linken Ufer, und in welcher Direkzion selber vorgedrungen, darüber mangeln die Rapporte. Der Hauptzweck unserer gegenwärtigen Bewegungen geht dahin, die Armee so schnell als möglich zu vereinigen. Dieser Zweck wird in dem Augenblicke erreicht, wenn wir Angriffsweise vorgehen, und dem Feinde entgegeneilen, der zwischen der Seine und Aube vorbrechen zu wollen scheint.
Page 171 - Auftra» ge, solche zu besetzen, und wenn es von dort vertrieben werden sollte, zu trachten, die spanische Schiffbrücke vom rechten Ufer her zu beschädigen, die Ankertaue abzuhauen, das Landjoch zu zertrümmern, die Schiffe leck zu machen. Der doppelte Auftrag dieser beiden Bataillons war also...
Page 116 - Höhe von Meriot verläßt, so daß das IV. Armeekorps den dortigen Übergang frei hat, und die Pontonsbrücke geschlagen werden kann; — dann soll das VI. Armeekorps liicks den Wald von Sordun besetzen, sich auf die Höhen von Gouaix und le Plessis-Pigy, zur Vertheidigung derselben, aufstellen, und die Avantgarde so weit als möglich gegen Provins vorschieben, um genaue Nachrichten vom Feinde einzuholen. Hütte der Feind diese Stadt verlassen, so wird sie von der Avantgarde besetzt.
Page 338 - IH III. A. — II, H. III. A. — IV. HIA Der Krieg der Engländer gegen die Birmanen in den Jahren 182H — ,»26.— I.
Page 133 - Heere viel zu spät an, als daß sich das» selbe in seinen Bewegungen nach solchen, bereits veral» teten Berichten über die Lage des andern mit einiger Sicherheit hätte benehmen können. Denn das, was man auf solchen Wegen, z. B. im großen Hauptquartiere vom schlesischen Heere, erfuhr, bezog sich dann immer schon auf eine Lage desselben , welche in den seither verflossenen Tagen sich gänzlich verändert haben konnte. So blieb dann immer ein weites Feld für...
Page 160 - ... Mann starke Besatzung, hinter halbzerfallenen Mauern, dem achtmal stärkern Gegner keinen bedeutenden Widerstand entgegensetzen werde, ließ sich erwarten. Nach Abweisung der ersten bloß formellen" Aufforderung zur Übergabe, eröffnete der Belagerer am 25. Juni die Laufgraben; denn es lag ihm Alles daran, diesen Platz in seine Gewalt zu bekommen, um die täglich aus den kaiserlichen Erblanden erwarteten Verstärkungen unter dem Gen. Grafen Galler an einer Landung in dieser Gegend zu hindern....
Page 247 - Aus einer um halb dreiUhrNachmittags vom Gen. d. Kav. Rajeffsky aus seinem Hauptquartiere Pon t sur Sein e an den Oberfeldherrn gerichteten Meldung geht hervor, daß er bis dahin die am 17. März für den 18. erlassene Disposizion noch nicht empfangen hatte. Nur auf vorläufige mündliche und unvollständige Mittheilungen eines Offiziers vom Generalquartiermeisterstabe über die Absichten des Oberfeldherrn, hatte er geglaubt, diesen entgegen zu kommen, indem er den GL. Fürst Gortschakoff mit seinem...
Page 236 - Der Feind macht nicht die geringste Bewegung. Auf de« von den Kosaken sorgfältig bewachten Straße von Epernay bis Chalons hat sich gar nichts vom Feinde gezeigt. Alles ist hier in der vollkommensten Ruhe.
Page 172 - Rich» tung gegen Camino, wo die Landleute Anfangs einigen Widerstand zu leisten wagten, weil sie in der Dunkelheit die Zahl der Ostreicher nicht zu schätzen vermochten, und solche bloß für etliche Deserteurs oder Freibeuter hielten , bis sie ihren Irrthum erkannten, und sich in das Unvermeidliche fügten. Die Freiwilligen trieben hier alles vorhandene Vieh zusammen, und traten nun den Rückweg an.

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