Althochdeutsche Grammatik

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M. Niemeyer, 1891 - German language - 283 pages
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Page 279 - Stanford University Library Stanford, California In order that others may use this book, please return it äs soon äs possible, but not later than the date due.
Page xi - Von der darauf folgenden mhd. sprachperiode unterscheidet sich das ahd. hauptsächlich durch die vollen flexionssilben, deren mannigfacher vocalismus sich allmählich zu einförmigem e abschwächt. In der ersten hälfte des 12. jh.'s ist im grössten teile des Sprachgebietes dieser process bis auf einige reste vollzogen (vgl.
Page 126 - Auch da6 in der Formel eonaldre, neonaldre in B [...] stets d erscheint, und ebenso im T 2mal neo in aldere, wird man nicht als mangelnde Verschiebung, sondern als einen in der festen Formel erhaltenen Rest alten Wechsels zu betrachten haben 2.
Page 125 - Die erklärung des rheinfränk. schwankens zwischen d und t ist wol darin zu suchen, dass diese mundart eine stimmlose media sprach, welche von der stimmlosen tenuis (oberd. ostfr. t) durch geringere intensität geschieden war, und welche andererseits von der stimmhaften media d (die aus th hervorgieng, §166 f.) durch den mangel des stimmtons abstand.
Page xii - Von der hochdeutschen verschiebung sind ganz betroffen die stämme der Alemannen und Baiern, dagegen ist der Frankenstamm nur in seiner grösseren südlichen hälfte durch die lautverschiebung hochdeutsch geworden ; der nördliche teil der Franken (nördlich und westlich der linie Düsseldorf -Aachen) ist auf alter lautstufe stehen geblieben und bildet einen besonderen niederdeutschen hauptdialekt: das niederfränkische. § 3. Die nächsten verwanten der hochdeutschen sprache sind das niederfränkische...
Page 128 - In Oberdeutschland hat die umsetzung des germ. p in d begonnen, und zwar am frühesten im bairischen dialekt.
Page 238 - erwähnen' haben im Ahd. grammatischen Wechsel, der nicht nur vollkommen feet ist, sondern sogar sein g statt h auf den Sg. Praet. ausgedehnt hat (vgl. § 328). Also z.
Page 182 - Gr. § 200^ 2. giscafene cf. ahd. giskajfan, eroffeiiod cf. ahd. offariön, offenen; statt des o des Suffixes findet sich in den fränkischen Quellen öfter e, i, o. meist unter dem Einflüsse eines benachbarten Vokals z. B. giscribene, dagegen findet sich in obd. Quellen dieser Vokalwechsel höchst selten.
Page 19 - Gegen ende des 8. jh.'s nimmt ua an häufigkeit zu und verdrängt um 800 die formen ö, oa gänzlich: ua ist im 9.
Page xii - ... zusammenfassen kann. Hochdeutsch und niederdeutsch bilden mit dem angelsächsisch-englischen und dem friesischen die gemeinschaft der westgermanischen sprachen, deren nördlicher zweig, das anglofriesische, eine engere einheit ausmacht gegenüber dem südlichen hochniederdeutschen zweige.

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