Östreichische militärische Zeitschrift, Volume 3

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Gedruckt bei Unton Strauss., 1841 - Military art and science
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Page 166 - Gewalt ansetze, und nicht, wie bisher, mit den Flickereien die Zeit verliere, wodurch man endlich gar an keinem Ort mehr würde helfen, weniger den 8tlUum rerum nirgends wiederum aufrecht bringen können.
Page 338 - Ufer der Dendre, oberhalb Grammont, liegende Ort Aicrene bei Nacht, plünderten und verbrannten dasselbe. Dieser Streich gelang , weil die Besatzung jenes Ortes in das königliche Lager abgerufen worden. Nur dreißig Reiter waren in dem Platze zurückgelassen worden, die aber, als der übermächtige Feind anrückte, zurückwichen. Als in der an der Dendre zwischen Ath und Grammont liegenden Stadt Lessines die Nachricht von diesem Ereignisse eintraf, kam eben der Hauptmann Mastaing, Kommandant der...
Page 87 - Rücken deckten die waldigen Höhen von Alt- Steußlingen, zum Theil auch die Donau selbst. Prinz Eugen traf an diesem Tage aus Wien ein. *) Kaiser Leopold I. hatte schon unterm 14. Mai dem Markgrafen von Baden bedeuten lassen: „daß Eugen demnächst mit den nöthigen Vollmachten versehen ins Reich hinauskommen, eine der Armeen übernehmen, und Alles auf die gemeinsamen Operazionen Bezügliche mit ihm und dem Herzog von Marlborough, dann dem Grafen Wratislaw, besprechen werde.
Page 45 - Kano» nenfeuer zu beunruhigen. Die von der Reichsarmee an diesem Tage gemachten Kriegsgefangenen beliefen sich jedoch auf 426 Köpfe, worunter sich 5 Stabs« und Oberoffiziere befanden. *) — Der FM. Daun , entschlossen , den Gegner ent» weder gänzlich zu vernichten, oder doch ihn gefangen zu machen, ordnete Alles an, um am nächsten Morgen ') Tempelhof läßt die Truppen der Reichsarmee ganz unthätig bleiben, und verschweigt gänzlich die Wegnahme Dohnas; wie selbe aus den vor uns liegenden...
Page 108 - ... ihre Gegner, daß diese auf ihre Kolonne zurückstürzten, das Regiment am Deployiren hinderten und in die höchste Unordnung brachten. Ein großer Theil der feindlichen Reiter sprang vom Pferde, und suchte sich zu Fuß in den Gebüschen zu retten. Als die vereinte Masse endlich eine Ebene erreicht hatte, und sich wieder zu ordnen beginnen wollte, fiel die deutsche Schwadron von Neuem über sie her, und drängte sie noch bis über einen Fluß. An 5N Gefangene fielen der schwachen Schwadron in...
Page 298 - Mantel oder die Höhlung des Hammers/ die über den Zündkegel reicht, zu enge ist, und daher die Wand derselben, bei weniger angezogenen Schloßschrauben, oder wenn der Hammer nicht fest auf dem Nußviereck steht, am Zündkegel sich wetzt und daselbst auftrifft.— Es sey deßhalb die bei den Franzosen eingeführte Lei» tung am Laufe, zum Aufstecken der Hütchen ganz zweckwidrig.
Page 199 - Werk« eine genügende Entwicklungsfähigkeit gewähren, also eigentlich verschanzten Lagern, vor jenen Festungen allen Vorzug, welche die Besatzung beinahe ganz auf eine passive Vertheidigung beschränken. Wenn wir also den früher vom Verfasser aufgestellten Grundsatz bekämpfen, so versteht es sich also nur im Vergleich mit den eben bezeichneten Festungen. Wir sind hierzu aber auch vollkommen berechtigt; indem der Verfasser ausdrücklich sagt: »eine Festungsgruppe sey stärker als ein isolirter...
Page 48 - Weise zu opfern, die, als bewährte Krieger, bei einer zu hoffenden Auswechslung ihrem Vater» lande noch ersprießliche Dienste zu leisten versprachen. Indessen konnte sich der GL. Fink nur schwer dazu entschließen, im freien Felde die Waffen zu strecken, und doch war zwischen beiden Extremen keine Wahl. Er mußte daher mit dem Sieger Unterhandlungen anknüpfen. Doch wollte er wenigstens versuchen, ob es nicht möglich sey, die Kavallerie zu retten. Er gab daher dem Gen< Wunsch den Befehl, mit...
Page 281 - Sandsacke und anderes Material bei der dortigen Kapelle, und besetzte die Mühlen an der Ache. Am 13. standen 9 schwere, 17 kleine Feldstücke, dann 3 Mörser in Batterie. Aber erst um zehn Uhr Vormittags am 15. eröffnete man das Feuer, und fuhr damit bis in die späte Nacht fort. Am Nachmittag riß eine Kanonenkugel dem eben in der Batterie anwesenden würzburgischen GFW. von Fuchs den linken Fuß weg. Er starb in Folge der Amputazion, am 29. Iuli.

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