Bergischer Volkshumor

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Deutsche Verlagsactiengesellschaft, 1907 - German wit and humor - 148 pages
 

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Page 123 - Nein." 3. wir setzten uns ins Grüne nieder. Ich Küßte sie und sie mich wieder; wir Kannten uns vor Liebe Kaum. Und so verschwand sie unter Küssen, wollt ihr es denn noch weiter wissen: Als ich erwacht — es war ein Traum.
Page 42 - Ja, Herzog, das ist fürwahr ein trauriges Geläute, drob heut und immerdar viele Augen weinen werden; deines Landes Zierde ist nicht mehr; das gute Recht liegt auf der Bahre und wird heute zu Grabe getragen!" — Der Herzog fuhr empor und versetzte zornig: „Wie wagst du solches zu sagen, Narr?" — Der Narr antwortete: „Herr Herzog, weil die Narren die Wahrheit sagen, wenn die Weisen sie aus Klugheit verschweigen.
Page 41 - So seid Ihr also ein Nichtsnutz und Faulenzer, wenn Ihr von Rechts wegen an den Bettelstab kommt?" „O nein", schrie der Bauer, „wenn das wäre, so geschähe mir mein Recht, aber leider ist es ganz anders!
Page 43 - Herr Herzog, weil die Narren die Wahrheit sagen, wenn die Weisen sie aus Klugheit verschweigen." Llnd nun erzählte er, wie der Junker mit Hilfe der Gerichte den Bauer von Haus und Hof vertrieben, ließ ihn heraufkommen und belegte alles mit Urkunden. Da gingen dem Herzog die Augen auf; er vernichtete den Urteilsspruch, jagte die Richter davon und gab dem Bauer alles, was sein eigen war, wieder zurück.
Page 128 - Könnt ihr nicht die sieben sprüng , Kon rif, ibr sie nicht tanzen ? Da ist mancher Edelmann, Der die sieben sprüng nicht kann, Ich kann se, ich kann se.
Page 42 - wenn das wäre, so geschähe mir mein Recht, aber leider ist es ganz anders!" Und nun erzählte er dem Narren, wie sein Nachbar, ein habsüchtiger und böser Junker, ihm Prozeß auf Prozeß an den Hals gehängt, bis er ihm wider sein klares und gutes Recht den letzten Acker und die letzte Kuh abgenommen habe. „Hier habe ich meinen Besitz verbrieft und versiegelt", schloß er endlich, „und ich armer Mann kann ihn doch nicht gegen den mächtigen Junker und die ungerechten Richter behaupten.
Page 116 - Den wollt das Mädchen han. Er führt das schöne Mädchen Ins Wirthshaus hinein, Und das Mädchen hat schöne Kleider, Verfoffen müssen sie sein. Verfoffen sind die Kleider, Kein Geld ist nicht mehr da, Ei so muß das schöne Mädchen Bei der Nacht nach Hause gehn. Nach Hause, nach Hause, In seines Vaters Haus : Ei so wollt...
Page 115 - Der erste war ein Maurer, Der zweite ein Zimmermann, Und der dritte, das war ein Husare, Den wollt
Page 122 - Dich. 3. Wir setzten uns ins Grüne nieder, Ich küßte sie und sie mich wieder, Wir kannten uns vor Liebe kaum. Und so verschwand sie unter Küssen, Wollt ihr es dennoch weiter wissen: Ich wachte auf, es war ein Traum.
Page 42 - Hier habe ich meinen Besitz verbrieft und versiegelt", schloß er endlich, „und ich armer Mann kann ihn doch nicht gegen den mächtigen Junker und die ungerechten Richter behaupten." Damit warf er das Bündel Papier, welches er unter dem Arme trug, auf die Erde. „Laßt doch sehen", sagte der Narr, nahm die Papiere, setzte sich auf einen Stein und fing an darin zu lesen. Er schüttelte dabei oft mit dem Kopfe und rief einmal über das andere aus : „Die Schelme...

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