Ludwig Tieck: Erinnerungen aus dem Leben des Dichters nach dessen mündlichen und schriftlichen Mittheilungen, Volume 1

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Page 159 - Vischer und Krafft! Hier war das Handwerk durch Kunstsinn und emsigen Fleiß zur Kunst geadelt worden. Da war jedes Haus ein Denkmal der Vorzeit, jeder Brunnen, jede Bank ein Zeugnis für...
Page 141 - Tieck konnte nicht schlafen. Er war überwach ; geistig und körperlich erschöpft. Er vergaß sich und seine Umgebung ; seine Seele weilte noch in jener Welt, von der er gelesen hatte. Wunderliche Bilder wogten in ihm auf und ab ; Traum und Wirklichkeit begannen ineinander zu verschwimmen. / Plötzlich rüttelte ihn ein jäher Schrecken aus dieser Betäubung auf ! Abgründe schienen sich zu öffnen, riesige Gestalten drohend auf ihn los zu schreiten ; von der Decke des Zimmers, von den Wänden her,...
Page 379 - Tieck that, was in seinen Kräften stand; er behielt ihn in seiner Nähe, und zog ihn zu seinen Gesellschaften. Aber es war schwer mit ihm zu verkehren. Die Gegenwart Anderer war ihm lästig; er war bald scheu, bald hochfahrend. An keinem Gespräche nahm er Theil; oft stand oder saß er stumm auf einer Stelle, oder sah, unbekümmert um die Gegenwärtigen, zum Fenster hinaus.

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