Studien zur griechischen und lateinischen Grammatik, herausg. von G. Curtius (K. Brugman).

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Page 261 - ... ventus. sunt igitur venti nimirum corpora caeca quae mare, quae terras, quae denique nubila caeli verrunt ac subito vexantia turbine raptant...
Page 237 - Constructionen hat auch schon früher22) im gleichen Zusammenhange wie hier Tobler aufmerksam gemacht, den ich hier überhaupt nicht umhin kann, gegen sich selbst, dh gegen seine jetzige Auffassung der im Vorstehenden erörterten Satzart zu citieren. Denn früher, in der oben schon angezogenen Kritik von Windisch's Relativpronomen, hat T. wörtlich bemerkt: „es sei bei der fraglichen Erscheinung weniger an ein blosses Weglassen, vielmehr an ein ursprüngliches Entbehren zu denken, dem später abgeholfen...
Page 398 - Und welches von den dreien soll denn nun gelten? Denn man kann sich doch nicht denken, dass ursprünglich mit einem Worte drei ganz verschiedene Verhältnisse bildlich bezeichnet sein sollten. Cnrtins, Studien VI. 27 wohl rechtfertigen Hesse, aber im factischen Gebrauch keine Stütze findet) können wir nicht zum „urbar gemachten Land
Page 381 - ... gehört hier vielmehr schon den ursprünglichen substantivischen Schlussgliedern der Zusammensetzung an und es ist nur das besonders hervorzuheben, dasz die fraglichen bildungen als durch die Zusammensetzung adjectivisch geworden nun auch durchaus in adjectivischer flexion sich bewegen, wozu namentlich auch die bezeichnung der geschlechtsunterschiede gehört, auch hier setzt Leo Meyer grundformen wie vena...
Page 48 - ... Zustände, Verhältnisse stattfinden, soll klar gemacht werden durch die Folgen, die in jenen begründet sind. So ist denn der Grad jener Eigenschaften usw Zweck der Aussage, nicht diese Folgen , die nicht für sich , sondern nur in Beziehung auf jenes Bedeutung haben...
Page 155 - Sonnius paullo aliter rem sibi conformavit 1. c. 414: „durfte also unter dem druck des metrums, insofern die folgende liquida ihm entgegenkam, der kurze vocal sich dehnen, so musste unter eben diesem drucke vor den Spiranten Jod und Vau die gleiche dehnung eintreten.
Page 124 - Hanc legem secutus p. 375 de formis jam allatis haec judicat: „(poßeai et id genus alia, cum non o vocalis, sed diphthongus ai sit secuta, pro falsis corruptisque habenda et epicis poetis potius relinquenda sunt.
Page 142 - Was mau daher als epische diectasis, distraction, zerdehnung darzustellen pflegt, reduciert sich unserer meinung nach auf den metrisch-orthographischen ausdruck der weise, wie je nach der grundform die contractionssilbe zwischen drei und vier moren schwankt." Sunt vero certissima argumenta, quibus haec Mehlhorni et Sonni sententia plane refellatur. Nam ea de re, quod interdum fit in carminibus melicis modorum musicorum vi, ut syllaba ad trium morarum mensurara usque producatur, concludere apud épicos...
Page 218 - ... ausschliesslich auf das germanische Sprachgebiet bezieht, ändert nichts an der ratio, welche für die deutsche dieselbe sein muss , wie für die iranische Syntax , und auf sein eigenes Gebiet werde ich daher Tobler nun zuerst, und um so bereitwilliger folgen, erstens weil das Deutsche die lingua classica für diese ganze syntaktische Erscheinung ist, und weil zweitens im Deutschen das bei Entscheidung syntaktischer Probleme immer in letzter Instanz massgebende Sprachgefühl angerufen werden...
Page 218 - ... Fälle kommen, wo nur noch die Annahme von Auslassung zulässig scheint. Als Rest aus einer (unzweifelhaft dagewesenen) Zeit, wo es noch kein Pron. relat. gab, lässt sich die fragliche Erscheinung nicht wohl auffassen, da schon die ältesten Denkmäler unserer Sprache, so wie die der urverwandten Sprachen, ein Pron. relat. oder wenigstens eine entsprechende Partikel aufweisen, und auch in den Dialekten, wo die Auslassung vorkommt, daneben die Setzung gilt und vorherrscht.

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