Musikpädagogische Blatter ...: Zentralblatt fur das gesamte musikalische Unterrichtswesen, Volume 22

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Emil Breslaur, Anna Morsch
W. Peiser Verlag, 1899 - Music
 

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Popular passages

Page 249 - Letztlich wird er nicht nur auf dem Flügel, sondern auch auf einer Orgel (so lange man zuhören will, und aus allen, auch den schwersten Tönen, die man ihm benennen...
Page 317 - In der Musik dieses Meisters liegt für das russische Herz etwas Trockenes, Kaltes, Nebelhaftes und Abstoßendes, von unserem Standpunkte aus fehlt Brahms jede melodische Erfindung. Der musikalische Gedanke wird nie ganz ausgesprochen; kaum ist eine melodische Phrase angedeutet, so wird dieselbe schon von allerhand harmonischen Modulationen überwuchert, als ob der Komponist sich speziell zur Aufgabe gemacht hätte, unverständlich und tief zu sein...
Page 249 - Ciavier mit einem Tuch gänzlich verdecken,' und auf dem Tuche so gut spielen, als ob er die Claviatur. vor Augen hätte; er wird ferner in der Entfernung alle Töne, die man einzeln oder in Accorden auf dem Ciavier, oder auf allen nur erdenklichen Instrumenten, Glocken, Gläsern und Uhren usw.
Page 49 - Das ganze Werk ist eines der geistvollsten, das uns die neuere Zeit geschenkt hat. Es ist das schöne Resultat der vollkommensten Vertrautheit und Erfassung des Gegenstandes, vollbracht durch tief überlegten Ideengang und Berechnung der Wirkungen alles Kunst-Materials, zum Werke der schönen Kunst gestempelt durch schöne und innig gedachte Melodien.
Page 49 - Unaufhaltsam schreitet er fort, von dem sichtbaren Streben geleitet, nur immer wahr zu sein und das dramatische Leben zu erhöhen, statt es in seinem raschen Gange aufzuhalten oder zu fesseln.
Page 204 - Ohr um- und erfaßt mit wunderbarem Vermögen die Tongestalten und ist ein göttliches Geheimnis, das auf diese Art und Weise, nur der Musik rein angehörig, dem Laien unbegreiflich bleibt...
Page 204 - Schon der Platz am Klavier, den ich um zu schaffen eingenommen hatte, war als mein letztes Hilfsmittel ein übler Vorbote gewesen. Der Tondichter, der von da seinen Arbeitsstoff holt, ist beinahe stets arm geboren oder auf dem Wege, seinen Geist dem Gemeinen und Gewöhnlichen selbst in die Hände zu geben.
Page 329 - Andre haben sich meinen musikalischen Gestaltungen gegenüber fremd, scheu und ungewogen gestellt. Ich verübele ihnen dies keineswegs und kann es nicht entgelten, da ich stets ein aufrichtiges und eingehendes Interesse an ihren Werken mitempfinde.
Page 249 - Jahr ist, nicht nur Concerten auf dem Clavessin oder Flügel, und zwar ersteres die schwersten Stücke der größten Meister spielen wird; sondern der Knab wird auch ein Concert auf der Violin...
Page 93 - Die Bildung des Gehörs ist das Wichtigste. Bemühe dich frühzeitig, Tonart und Ton zu erkennen. Die Glocke, die Fensterscheibe, der Kuckuck — forsche nach, welche Töne sie angeben.

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