Die Entwicklung von Kindern mit ADHS: Wechselwirkungen zwischen biopsychosozialen Ursachen und Folgen

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GRIN Verlag, 2009 - 110 pages
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Psychologie - Entwicklungspsychologie, Note: 1,0, Hochschule Magdeburg-Stendal; Standort Magdeburg (Entwicklungspsychologie), 90 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit untersucht, welche Wechselwirkungen zwischen biopsychosozialen Ursachen und Folgen die Entwicklung von Kindern mit ADHS beeinflussen und welche Empfehlungen fur Interventionen sich daraus ergeben. Die Arbeit liefert zunachst einen Uberblick uber die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitatsstorung bei Kindern und Jugendlichen. Dazu werden das Erscheinungsbild, die Diagnostik, die Epidemiologie und die Atiologie der Storung dargestellt. Der Schwerpunkt liegt bei der Beschreibung des Verlaufs dieser chronischen Storung wahrend der Entwicklung vom Kleinkind bis zum Erwachsenen. Es werden die vielfaltigen biopsychosozialen Wechselwirkungen sowie die Interaktion zwischen den ADHS-Betroffenen und ihrer sozialen Umwelt umfassend dargestellt, Empfehlungen fur Interventionen abgeleitet und aktuelle Therapiekonzepte vorgestellt. Es ergaben sich folgende Ergebnisse: ADHS ist eine genetisch pradisponierte Storung, auf deren Auspragung biopsychosoziale Faktoren erheblichen Einfluss haben. Eine unbehandelte ADHS zieht Begleiterscheinungen und Folgeerkrankungen nach sich, die gravierende Auswirkungen auf die psychische, soziale und berufliche Zukunft des Betroffenen haben konnen. Von der manifesten ADHS ist regelmassig nicht nur das jeweilige Kind betroffen, sondern sein gesamtes soziales Umfeld. Daraus ergibt sich, dass wirksame Interventionen so fruh wie moglich einsetzen mussen. Eine multimodale Therapie erweist sich dabei als sinnvoll. Die pharmakologische Komponente setzt an den biologischen Grundlagen der Storung an. Kontextbezogene verhaltenstherapeutische Massnahmen tragen den psychosozialen Wechselwirkungen Rechnun
 

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