Östreichische militärische Zeitschrift, Volume 3

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Gedruckt bei Unton Strauss., 1845 - Military art and science
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Page 155 - s siegestrunken, Wo nur Deutsch die Lippe lallen kann. Nein! Germanien ist nicht gesunken, Hat noch einen Tag und einen Mann. Und so lange deutsche Ströme sausen, Und so lange deutsche Lieder brausen, Gelten diese Namen ihren Klang. Was die Tage auch zerschmettert haben, Karl und Aspern ist in's Herz gegraben, Karl und Aspern donnert im Gesang.
Page 250 - Abends wurde befohlen, keine Kugeln mehr aus dem Park holen zu lassen, und nur noch die in den Batterien habenden nach und nach zu verschießen ; auch wurden die unbrauchbar gewordenen Geschütze nicht mehr ausgewechselt. Das Feuer der Batterien wurde daher nach und nach schwächer; jenes der Stadt, besonders mit Bomben und Granaten, dauerte heftig fort.
Page 249 - ... großen Schaden in der Brustwehr« und den Traversen machten; auch führte er am 3. drei der achtzölligen Haubitzen dagegen auf, welche oft durch eine einzige Granate so große Löcher in die Krone der Brustwehre rissen, daß man manchmal wohl 20 Körbe Erde zum Zufüllen brauchte. Diese Gattung vom Geschütz hat überhaupt die fürchterlichste Wirkung gemacht, da den Granaten gar nicht auszuweichen war, besonders wenn solche über den Batterien sprangen.
Page 249 - Der schon einmal bemerkte 6 Schuh tiefe, 4 Schuh breite Graben vorwärts der Prustwehre that bei Ausbesserung derselben die besten Dienste, weil man ganz ohne Gefahr und fast ohne vom Feinde bemerkt zu werden, häusig Erde auf die Krone bringen konnte, welche sodann nur mit Krücken ausgebreitet 'werden durfte; von Innen schüttete man ebenfalls Erde mit Korben hinauf. Durch diese Art und fleißige Arbeit brachte man es dahin, daß der Feind zuletzt fast gar nicht mehr mit Kanonen gegen Nr.
Page 249 - III. und IV. schoß, weil er seinen Vorsatz beständig vereitelt sah, und die Brustwehren täglich in der Früh gänzlich und stärker wiederhergestellt waren. Hingegen bewarf er diese beiden Batterien mit 6 der acht» und 3 der zwölfzölligen Böller, wovon der Letzteren Bomben manchmal großen Schaden in der Brustwehr« und den Traversen machten; auch führte er am 3.
Page 243 - Bonnet fast ganz ruinirt wur< de, da es in der Nacht nicht fertig geworden war. An den Brustwehren der Batterien geschah hingegen wenig Schaden , weil sie fast durchgehends 24 Schuh dick waren. Auf dem rechten Flügel wurde sogleich einwärts der Fleche eine Batterie (Nr.
Page 246 - Werte alle Batterien viel leiden mußten. Von den sechzigpfündigen Böllern waren alle vier Schleifen zu Grunde gegangen, ein Böller ganz in Stücke gesprungen und ein zweiter hatte einige Risse. An den 2 der dreißigpfündigen waren die Schleifen zer
Page 246 - ... Mann zerschmettert und gegen 12 entweder verwundet oder vergraben wurden." Die geringe Wirkung der französischen Bomben kam von deren schwacher Füllung, „da die achtzölligen nur mit ungefähr 2 Pfund von dem allerschlechtesten Pulver gefüllt waren, wodurch die Brandröhren blos herausgestossen wurden ; viele Bomben sprangen auch nicht, weil die Brandröhren zu weit über das Brandloch hervorstanden und entweder schon im Böller selbst oder beim Fallen abgebrochen waren.
Page 30 - Stadt zurück. — Es sey nicht zu zweifeln , daß dieser wichtige Punkt am nächsten Morgen sehr stark vom Feinde werde angegriffen werden. Der Kronprinz werde Alles anwenden, um ihn auf das Äußerste zu behaupten. Eine Brigade werde bei la Tombe , eine Andere bei Marolles konzentrirt seyn.
Page 74 - L andern dahin beorderten Geschützen verstärktes Feuer gegen die französischen Verschanzungen und die hinter ihnen aufgestellten Truppen. Die geschickte Aufstellung und Bedienung des Geschützes hatte, zur Folge, daß die feindliche Artillerie schon demontirt war, nachdem sie erst zwei Lagen abgefeuert hatte. — Nicht weniger glänzend , als die Artillerie diesen Kampf vorbereitet hatte, setzte ihn nun die Reiterei fort. Oberst Baron Pforzheim warf sich mit seinen Latour Dragonern auf die durch...

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