Musikalisches Wochenblatt, Volume 26

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E.W. Fritzsch, 1895 - Music
 

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Popular passages

Page 121 - Sehet ihr am Fensterlein Dort die rote Mütze wieder? Nicht geheuer muß es sein, Denn er geht schon auf und nieder. Und auf einmal welch Gewühle Bei der Brücke, nach dem Feld! Horch, das Feuerglöcklein gellt: Hinterm Berg, Hinterm Berg Brennt es in der Mühle! Schaut! da sprengt er wütend schier Durch das Tor, der Feuerreiter, Auf dem rippendürren Tier, Als auf einer Feuerleiter! Querfeldein! Durch Qualm und Schwüle Rennt er schon, und ist am Ort! Drüben schallt es fort und fort: Hinterm...
Page 286 - Man könnte sagen, daß da, wo die Religion künstlich wird, der Kunst es vorbehalten sei, den Kern der Religion zu retten, indem sie die mythischen Symbole, welche die erstere im eigentlichen Sinne als wahr geglaubt wissen will, ihrem sinnbildlichen Werte nach erfaßt, um durch ideale Darstellung derselben die in ihnen verborgene tiefe Wahrheit erkennen zu lassen.
Page 126 - Viert' war' nimmermehr. Das preisen die Schüler aller Orten, Sind aber keine Weber geworden. Wer will was Lebendig's erkennen und beschreiben, Sucht erst den Geist heraus zu treiben, Dann hat er die Theile in seiner Hand, Fehlt leider! nur das geistige Band.
Page 259 - Jeder sagte: Beethoven sei immer so eigensinnig und selbstwollend gewesen, daß er manches durch eigene harte Erfahrung habe lernen müssen, was er früher nie als Gegenstand eines Unterrichts habe annehmen wollen. Besonders waren Albrechtsberger und Ealieri dieser Meinung ' die trockenen Regeln des Erstem und die unwichtigeren des Letzteren über dramatische Kompositionen lnach der ehemaligen Italienischen Schule) konnten Beethoven nicht ansprechen.
Page 87 - Einfluß geübt und die Nation in der Treue gegen Gott, Thron, Vaterland und Familie gestärkt haben, wünsche Ich am heutigen Tage Meiner warmen Theilnahme an diesen Bestrebungen besonderen Ausdruck zu geben.
Page 259 - Phantasie nicht nur gestärkt, sondern man lernt auch die entlegensten Ideen augenblicklich festhalten. Ohne, Klavier zu schreiben, ist ebenfalls nö'thig, und manchmal eine einfache Melodie, Choral, mit einfachen und wieder mit verschiedenen Figuren nach den...
Page 355 - Wir loben dich, oben, du Lenker der Schlachten Und flehen, mögst stehen uns fernerhin bei, Daß deine Gemeinde nicht Opfer der Feinde. Dein Name sei gelobt! O Herr, mach uns frei!
Page 340 - Nur ein Zufall recht unwahrscheinlicher Art hätte uns bei dieser einen Ausgrabung einen fremden Schädel von sehr ausgeprägten und keineswegs gewöhnlichen Formen in die Hände führen können, der den in Bezug auf Echtheit zu stellenden Bedingungen in eben dem Maasse entsprochen hätte, wie dies bei dem vorliegenden der Fall gewesen ist.
Page 87 - Wanderpreis gestiftet worden, der bei einem etwa alljährlich zu veranstaltenden Wettstreite deutscher Männergesangvereine dem jedesmaligen Sieger für die beste Leistung zuerkannt werden soll. Der Preis soll aus Edelmetall in Form eines Kleinodes hergestellt werden, das bei feierlichen Gelegenheiten um den Hals getragen wird. In dem Erlass...
Page 197 - ... cu cu, cu cu, cu cu, den zins gib mir, den wil ich han von dir. der hunger macht lunger mir den magen schier.

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