Romane, Novellen und Erzählungen: Gesammtausg, Volumes 13-14

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[F.] Mauke, 1843
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Page 74 - So auserwählt kein ird'scher Mann, Daß, wenn die Welt nach Freiheit dürstet, Er sie mit Freiheit tränken kann, Daß er allein in seinen Händen Den Reichtum alles Rechtes hält, Um an die Völker auszuspenden So viel, so wenig ihm gefällt.
Page 35 - ... Holländer, weh! Das Schiff so schwarz, und die Masten so, Die Segel so schwarz, wie der Tod ; Am Steuer der Böse, lacht schadenfroh Ob der armen Schiffbrüchigen Noth. Der Donner rollt, der Blitz löscht aus, Und an den Himmel schlägt ihr Geschrei; Das Beten, das Fluchen, — Angst und Graus — Und der fliegende Holländer jagt vorbei.
Page 105 - Wollüst'ge Tön' anmut'ger Vögel dringen Wetteifernd aus der grünen Nacht empor; Auch lockt die Luft mit ihren leichten Schwingen Aus Laub und Wellen manchen Ton hervor. Sie murmelt leiser, wenn die Vögel singen; Doch schweigen sie, dann rauscht der Lüfte Chor. Sei's Zufall oder Kunst: bald folgt den Liedern Der luft'ge Klang, scheint bald sie zu erwidern. Ein Vogel zeigt sich hier, ihn schmückt vor allen Des Schnabels Purpur, des Gefieders Pracht; Und...
Page 33 - Und ,agt das Schiff mit Macht. Blitz hellt das Dunkel — doch kein Bild, Kein Sternbild blickt durch die Nacht. Was auf dem Schiffe Leben hat. Das hilft an Segel und Mast. Weh'/ wenn die brausende Welle sich naht/ Die wüthend den Lebenden faßt. Sie schlägt von der einen Seite heran Und wirft sich über den Bord Und nimmt den vergeblich sich sträubenden Mann Als einen Tobten mit fort. Der Sturm braus't laut und lauter auf, Die Segel sind noch nicht herein. Wer klettert die schwankenden Leitern...
Page 51 - Streb' ich gleich zu sein, wo Menschen weilen. Einsam selbst im wildesten Gedränge, Wer soll Lust, wer Freuden mit mir teilen? » Fremd sind die bekanntesten Gestalten Mir geworden, und seit du mir fern, Schmerz allein und Grab und Trübsal walten, Weil ich stets sie pflege, bei mir gern. Sie umschmeicheln mich, doch ach! sie haben w Meine Ruh' auf immer untergraben: Schlaue Diener, zwingen sie den Herrn.
Page 106 - Kehl' entwallen, Sind wie von Menschenzung' hervorgebracht. Jetzt läßt er wiederum Gesang erschallen, Dess' seltne Kunst ihn schier zum Wunder macht. Die andern schweigen all, um ihm zu lauschen, Und selbst die Winde hören auf zu rauschen. O siehe, sang er, wie die zarte Rose Jungfräulich dort der grünen Knosp* entsteigt; Erst halb enthüllt und halb versteckt im Moose, Und schöner nur, je minder sie sich zeigt!
Page 33 - Holländer. Es peitscht der Sturm die Wellen so wild Und jagt das Schiff mit Macht. Blitz hellt das Dunkel — doch kein Bild, Kein Sternbild blickt durch die Nacht. Was auf dem Schiffe Leben hat. Das hilft an Segel und Mast. Weh', wenn die brausende Welle sich naht, Die wüthend den Lebenden faßt. Sie schlägt von der einen Seite heran Und wirft sich über den Nord Und nimmt den vergeblich sich sträubenden Mann Als einen Tobten mit fort.
Page 33 - Der fliegende Holländer. Es peitscht der Sturm die Wellen so wild, Und jagt das Schiff mit Macht. Blitz hellt das Dunkel — doch kein Bild, Kein Sternbild blickt durch die Nacht. Was auf dem Schiffe Leben hat, Das hilft an Segel und Mast. Weh! wenn die brausende Welle sich naht, Die wüthend den Lebenden faßt. Sie schlägt von der einen Seite heran...

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