Christliche Ethik

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éditeur non identifié, 1899 - Christian ethics - 699 pages
 

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Page 439 - Abstoßung bewirkt wird. Vermöge des Prinzips der WECHSELLIEBE sind sie angewiesen, sich einander beständig zu nähern, durch das der ACHTUNG, die sie einander schuldig sind, sich im Abstande von einander zu erhalten; und sollte eine dieser großen sittlichen Kräfte sinken, „so würde dann das Nichts (der Immoralität) mit aufgesperrtem Schlund der (moralischen) Wesen ganzes Reich wie einen Tropfen Wasser trinken...
Page 575 - Parteigeist soll unser Auge benebeln; keine Schmeichelei unser Angesicht schänden. Unter uns ist, wie jener Apostel sagte, kein Jude noch Grieche, kein Knecht noch Freier, kein Mann noch Weib; wir sind Eins und Einer.
Page 543 - Wer mich bekennt vor den Menschen, den will auch ich bekennen vor meinem Vater, wer sich aber meiner schämt, des werde ich mich auch schämen.
Page 229 - Meine Speise ist die. daß ich thue den Willen des, der mich gesandt hat, und vollende sein Werk.
Page 550 - Ehre das fordert, foll er schwören: so braucht er denn einem andern zu Dienst des verbotenen Eides, gleichwie er einem andern zu Dienst braucht des verbotenen Schwerts.
Page 507 - Persönlichkeiten zu schassen und mit Energie und je nach Umständen auch mit Gewalt gegen widerstrebende Willen durchzusetzen. Die weibliche Geisteskraft vermag Wahres und Schönes besonders innig in Empfindung und Anschauung sich anzueignen und mit feinem Takt zu beurteilen; aber sie ist gewiß viel weniger für die Arbeit des Verstandes angelegt, der den Stoff in festen Zügen umfaßt, nach den Normen des Denkens zerlegt und im Gedächtnis anhäuft.
Page 238 - Beten sei ein bloß erklärtes Wünschen gegen ein Wesen, das keiner Erklärung der innern Gesinnung des Wünschenden bedürfe. Im Bittgebet möchten wir Gott veranlassen, etwas Bestimmtes zu unserem Besten zu thun. Aber er selbst weiß ja, und zwar viel besser als wir. was hierzu dienlich ist...
Page 608 - Im Staate nämlich ist ein durch natürliche Bande unter sich zusammenhängendes und die Bevölkerung eines Landes bildendes Volk durch bestimmte gesetzliche Ordnungen, durch eine diese Ordnungen handhabende Gewalt und durch die Obrigkeiten als...
Page 176 - Gebot Gott von ganzem Herzen zu lieben und den Nächsten wie sich selbst, das ganze Gesetz und die Propheten hangen, womit Jesus wesentliche und unwesentliche Teile des Gesetzes unterschieden hat.
Page 306 - alles ist euer, ihr aber seid Christi, Christus aber ist Gottes

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