Gesamt-ausgabe der werke, Volume 2

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Popular passages

Page 91 - Der Schöpfung wo er nur geweckt und verwaltet Erhabene neuheit ihn manchmal erfreut • Wo ausser dem seinen kein wille schaltet Und wo er dem licht und dem wetter gebeut.
Page 13 - Nun bist du reif. nun schwebt die herrin nieder. Mondfarbne gazeschleier sie umschlingen. Halboffen ihre traumesschweren lider Zu dir geneigt die segnung zu vollbringen: Indem ihr mund auf deinem antlitz bebte Und sie dich rein und so geheiligt sah Daß sie im kuss nicht auszuweichen strebte Den finger stützend deiner lippe nah.
Page 10 - Hinaus zum strom! wo stolz die hohen rohre Im linden winde ihre fahnen schwingen Und wehren junger wellen schmeichelchore Zum ufermoose kosend vorzudringen. Im rasen rastend sollst du dich betäuben An starkem urduft...
Page 23 - ... süssem leib im gang den schlanken bogen Sie zur umarmung zaubertoll erschauten • Dann sind sie feucht vor sehnen fortgezogen Eh sie in deine sich zu tauchen trauten.
Page 57 - Ihrer pflegen lichte lanzen Und die kleinen bäume starren Wie getünchte ginsterpflanzen. Weisse kinder schleifen leis überm see auf blindem eis Nach dem segentag • sie kehren Heim zum dorf in stillgebeten • DIE beim fernen gott der lehren • DIE schon bei dem naherflehten.
Page 83 - DIE SPANGE Ich wollte sie aus kühlem eisen Und wie ein glatter fester streif • Doch war im Schacht auf allen gleisen So kein metall zum gusse reif. Nun aber soll sie also sein : Wie eine grosse fremde dolde Geformt aus feuerrotem golde Und reichem blitzendem gestein.
Page 23 - Treu zug um zug dein bildnis zu beschwören ! Umsonst • ein steter regen bittrer lauge Benezt und bleicht was mühevoll ich male. Es geht. . . wie war dein haar und wie dein äuge?
Page 13 - Schon scheinen durch der zweige zackenrahmen Mit sternenstädten selige gefilde . Der zeiten flug verliert die alten namen Und raum und dasein bleiben nur im bilde.
Page 15 - Die jenen wonnetag erwachen sahen Empfinden heiss von weichem klang berauscht • Es schmachtet leib und leib sich zu umfahen. Der dichter auch der töne lockung lauscht. Doch heut darf ihre weise nicht ihn rühren Weil er mit seinen geistern rede tauscht: Er hat den griffe! der sich sträubt zu führen.
Page 64 - Wenn aus der gondel sie zur treppe stieg So liess sie lässig die gewande wallen Und wie nach grollend anerkanntem sieg Des greisen Edlen stütze sich gefallen.

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