Handbuch der physiologisch- und pathologisch-chemischen Analyse

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A. Hirschwald, 1883 - 551 pages
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Popular passages

Page 399 - Gasblaseu mehr entweichen. Man saugt dann, nachdem das Stöpfchen b entfernt ist, am Röhrchen d so lange Luft durch den Apparat, bis man sicher ist, dass alle Kohlensäure, die sich noch in dem Kolben befand, durch atmosphärische Luft ausgetrieben ist, setzt das Stöpfchen b wieder auf und wägt den Apparat abermals. Durch Subtraction des jetzt gefundenen Gewichts von dem des Apparates vor der Gährung erhält man das Gewicht der entwichenen Kohlensäure und dies multiplicirt mit 2,045 gibt das...
Page 356 - ... Versuche lassen sich am bequemsten in folgender Weise anstellen. In Wasser durch Indigotinctur bis zur Undurchsichtigkeit tief gebläut und mit einiger Salzsäure versetzt, tröpfelt man unter Umrühren die Lösung eines mehrfach geschwefelten alkalischen Metalles ein, bis das Gemisch völlig entbläut erscheint. Dasselbe filtrirt liefert eine vollkommen klare und farblose Flüssigkeit, welche jedoch bald anfängt, sich zu trüben in Folge der eintretenden Zersetzung des Wasserstoffschwefels...
Page 229 - Schwefelsäure hinzu, indem man durch Erwärmen oder Abkühlen in kaltem Wasser die Temperatur auf etwa 70° erhält, so tritt...
Page 431 - ... Blutverlusten; auch ist dann das Gerinnsel viel fester und zäher, als das des wasserarmen oder viel morphotische Elemente enthaltenden Blutes. Ein wasserarmes Blut (Cholera), an rothen Blutkörperchen (Plethora) oder farblosen Zellen (Leukämie) reiches Blut giebt lockere, leicht zerdrückbare Gerinnsel. Das Blut gerinnt um so langsamer, je ärmer an Sauerstoff und reicher an Kohlensäure es ist; deshalb gerinnt das arterielle Blut stets früher als das venöse. Die hellere rothe Farbe, die...
Page 425 - Glases stark saner gemacht, einige Zeit im offenen Glase zur Entfernung der Untersalpetersäure auf dem Wasserbade digerirt, dann mit Lösung von molybdänsaurem Ammoniak in Salpetersäure gefällt, 12 Stunden stehen gelassen. Der darauf abfiltrirte, nicht weiter zu waschende Niederschlag von phosphormolybdänsaurem Ammoniak ist in verdünntem Aetzammoniak zu lösen, die Lösung mit klarer ammoniakalischer Magnesialösung zu fällen, 12 Stunden kalt stehen zu lassen, dann der...
Page 244 - ... Lungenfarbstoffes Antheil nimmt. In Bezug auf die Unterscheidung der Kohle von den Melaninen möchte ich auf einige bemerkenswerthe diesbezügliche Literaturangaben hinweisen. Von besonderer Wichtigkeit erscheint folgende Stelle in Hoppe-Seyler's Handbuch der physiologisch- und pathologisch-chemischen Analyse: »Die Pigmente der Augen, der Haut, der melanotischen Carcinome, der Haare, Federn, Fischbein usw werden schnell zerstört, wenn sie in Alkalilösung oder suspendirt mit Chlor behandelt...
Page 235 - Glycocholsäure gefällt, während nur sehr geringe Mengen von Taurocholsäure mitgerissen werden. wenn die Flüssigkeit nicht stark alkalisch ist.
Page 383 - Mutterlauge vollständig abgelaufen ist, so lange mit kleinen Mengen Weingeist aus, bis dieser farblos abläuft und nicht mehr auf Chlor reagirt. — Das Auswaschen sei gründlich, aber nicht unnütz lange. — Das Filter mit dem Kreatininchlorzink wird schliesslich bei 100° getrocknet und zwischen Uhrgläsern gewogen.
Page 369 - ... und prüft nach weiterem Zusatz von Quecksilberlösung in der angegebenen Weise. Nimmt endlich der in die Sodalösung einfliessende Tropfen der Mischung nach einigen Secunden eine gelbliche Färbung an, so stumpft man mit Sodalösung die freie Säure in der Flüssigkeit so weit ab, dass die Reaction schwach sauer bleibt und prüft nun abermals einen Tropfen davon in einigen Tropfen Sodalösung; tritt jetzt keine Gelbfärbung ein, so ist noch ein geringer weiterer Zusatz der Quecksilberlösung...
Page 244 - Hämoglobins beruhe, ist noch unentschieden." kennt Dieser Stoff ist in sehr feinen Körnchen in diesen Geweben eingelagert, doch finden sich zuweilen in den Lungen Splitter von Holzkohle, welche durch die Respiration dahin gelangt sind und welche durch das Mikroskop gut unterschieden werden können.»1 Zahlreiche Untersuchungen haben ergeben, dass die Melanine sich in Alkalien zum Theile schon in der Kälte, beim Erhitzen aber vollständig lösen.

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