Lehrbuch der Zoologie

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N. G. Elwert, 1891 - Zoology - 958 pages
 

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Page 167 - Dunkel bleibt. Das ist das Gemeinsame an den Theorien Nägeli's und Weismann's und wird nicht etwa, wie letzterer meint, durch den Umstand widerlegt, dass er zur Begründung seiner Lehre eine einfache Thatsache verwerthe. Wenn es auch eine Thatsache ist, dass bei der Befruchtung die Vererbungstendenzen, welche in der Eizelle schlummern, sich mischen, und daraus ein neuer Organismus mit einem bisher noch nicht dagewesenen Gemenge individueller erblichen Charaktere hervorgeht, so ist doch damit das...
Page 145 - Wie wir noch heute die fremdartige Form des Faulthiers , des Gürtelthiers und des Ameisenfressers in Guatemala und Mexico mitten in einer Thiergesellschaft antreffen, die guten Theils aus noch jetzt in Europa vertretenen Geschlechtern besteht, finden wir daher auch schon in der Diluvialzeit riesige Faulthiere und Gürtelthiere bis weit hinauf nach Norden verbreitet.
Page 166 - Continuität des Keimplasmas von einer zur anderen Generation. Man kann sich das Keimplasma vorstellen als eine lang dahinkriechende Wurzel, von welcher sich von Strecke zu Strecke einzelne Pflänzchen erheben: die Individuen der auf einander folgenden Generationen.
Page 92 - Schritts durchläuft, und um so treuer, je weniger sich die Lebensweise der Jungen von der der Alten entfernt, und je weniger die Eigenthümlichkeiten der...
Page 163 - Seiten gleichmässig, sondern vorzugsweise und »mit bestimmter Orientirung« nach einer zusammengesetzteren vollkommeneren Organisation zielen, dass der Abänderungsprocess wie nach einem bestimmten Entwicklungsplane, wenn auch ohne übernatürliche Einwirkung , so doch durch eine dem Organismus immanente Tendenz der Vervollkommnung geleitet werde. Neben der natürlichen Züchtung...
Page 811 - Grundzüge" noch immer unrichtig ausgedrückt, obgleich der Fehler auffallend ist. Es heisst dort nämlich vom Geweih der Hirsche: „Dasselbe ist ein solider Hautknochen , welcher auf einem Knochenzapfen der Stirn (Rosenstock) aufsitzt und sich von der kranzförmig verdickten Basis desselben (Rose) in regelmässig periodischem Wechsel ablöst, um abgeworfen und erneuert zu werden.
Page 160 - ... Erfahrung zeigt das Gegentheil. Die Stellungsverhältnisse und die Zusammenordnung der Zellen und Organe sind sowohl in der Natur als in der Cultur die constantesten und zähesten Merkmale. Bei einer Pflanze, die gegenüber stehende Blätter und vierzählige Blüthenkreise hat, wird es eher gelingen...
Page 647 - Ueber die Beziehungen der Chorda dorsalis zur Bildung der Wirbel der Selachier und einiger andern Fische.
Page 437 - Recherches sur la structure et la signification de l'appareil respiratoire des Arachnides; par M.
Page 324 - Die frei in der reinen Erde und im süssen Wasser lebenden Nematoden der niederländischen Fauna.

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