Psychologie vom empirischen Standpunkte, Volume 1

Front Cover
Duncker & Humblot, 1874 - Psychology - 350 pages
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Other editions - View all

Common terms and phrases

Popular passages

Page 310 - Leben ist das Vermögen eines Wesens, nach Gesetzen des Begehrungsvermögens zu handeln. Das Begehrungsvermögen ist das Vermögen desselben, durch seine Vorstellungen Ursache von der Wirklichkeit der Gegenstände dieser Vorstellungen zu sein.
Page 341 - TERTIUM dicendum quod pulchrum est idem bono, sola ratione differens. Cum enim bonum sit „quod omnia appetunt", de ratione boni est quod in eo quietetur appetitus: sed ad rationem pulchri pertinet quod in ejus aspectu seu cognitione quietetur appetitus.
Page 35 - Beides ist wohl zu unterscheiden. Ja die innere Wahrnehmung hat das Eigentümliche, daß sie nie innere Beobachtung werden kann. Gegenstände, die man, wie man zu sagen pflegt, äußerlich wahrnimmt, kann man beobachten, man wendet, um die Erscheinung genau aufzufassen, ihr seine volle Aufmerksamkeit zu. Bei Gegenständen, die man innerlich wahrnimmt, ist dies aber vollständig unmöglich.
Page 121 - Vorgestellt -sein als ein Moment in der Farbe enthalten wäre, so etwa wie eine gewisse Qualität und Intensität in ihr enthalten ist, würde eine nicht vorgestellte Farbe einen Widerspruch besagen, da ein Ganzes ohne einen seiner Theile in Wahrheit ein Widerspruch ist. Dieses aber ist offenbar nicht der Fall.
Page 274 - Belief, it is necessary to distinguish between the mere suggestion to the mind of a certain order among sensations or ideas — such as takes place when we think of the alphabet, or the numeration table — and the indication that this order is an actual fact, which is occurring, or which has occurred once or oftener, or which, in certain definite circumstances, always occurs ; which are the things indicated as true by an affirmative predication, 1 Analysis, i.
Page 314 - Gewißheit vielleicht, daß ich handeln werde, mag gleichgeltend sein mit dem Wissen meines Wollens, aber dann wird in dem Begriffe des Handelns jenes eigenthümliche Element der Billigung, der Zulassung oder Absicht eingeschlossen sein, welches den Willen zum Willen macht, und welches wir in der bloßen Voraussicht des zukünstigen Eintretens einer von uns ausgehenden Wirkung vermissen.
Page 278 - What [he says] is the difference to our minds between thinking of a reality and representing to ourselves an imaginary picture? I confess I can see no escape from the opinion that the distinction is ultimate and primordial. There is no more difficulty in holding it to be so than in holding the difference between a sensation and an idea to be primordial. It seems almost another aspect of the same difference.
Page 115 - Jedes enthält etwas als Objekt in sich, obwohl nicht jedes in gleicher Weise. In der Vorstellung ist etwas vorgestellt, in dem Urteile ist etwas anerkannt oder verworfen, in der Liebe geliebt, in dem Hasse gehaßt, in dem Begehren begehrt usw.
Page 136 - Vorhin hatten wir gefunden , dass das Bewusstsein ein Prädicat sein muss , welches der Wille der Vorstellung ertheilt, jetzt können wir auch den Inhalt dieses Prädicates angeben, es ist die Stupefaction des Willens über die von ihm nicht gewollte und doch- empfindlich vorhandene Existenz der Vorstellung.
Page 304 - Alle Menschen sind sterblich, Cajus ist ein Mensch, also ist Cajus sterblich...

Bibliographic information