Beiträge zur Kritik des Buches Hiob

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Adolph Marcus, 1876 - Bible - 160 pages
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Page 44 - Gott sandte Hiob, dem gerechten (dessen Sünde nur im tiefsten Grunde des Herzens schlummerte) das Leiden, um die Sünde dadurch an die Oberfläche zu rufen und als Thatsünde zu Hiobs Bewufstsein zu bringen, damit er die erkannte Sünde bereue und von sich thue. und so geläutert und gefördert aus dem Kampfe hervorgehe.
Page 70 - Über das Alter, den Inhalt, den Zweck und die gegenwärtige Gestalt des Buches Hiob.
Page 30 - Was würde wol der Dichter des Buches sagen, wenn er erführe, dass er mit den sieben Tagen und Nächten stummen Dasitzens für manche Leute den Ausbruch der Verzweiflung seines Helden noch nicht genügend vorbereitet habe!
Page 8 - Schöpfer überhaupt sich weiter erstreckt, enthält sie eine schwere Anklage gegen Gott, den eigennützigen und lieblosen Schöpfer der Welt, der sich selbst das Beste vorbehalten habe.
Page 7 - Geschöpfe, mitzutheilen, ihm an Stelle des Besitzes nur schwere Forderungen gegeben, unter dem Namen „Weisheit nur die Gottesfurcht und das Meiden der Sünde gereicht habe.
Page 23 - So endet der Dichter seine Reflexionen wie 'Jeder, der dieselben Reflexionen anstellt, mit reinem Nihilismus, denn einen Gott annehmen, der so ist, wie ihn hier der Dichter denkt, und keinen Gott überhaupt annehmen, ist gleichbedeutend.
Page 5 - Verschuldung mir zugezogen, oder Gott, der ihn hervorgerufen, hat eben damit eine Ungerechtigkeit begangen. Ich bin mir keiner Schuld bewusst, also — ", and der Schluss ergibt sich von selbst.
Page 84 - Elihu, wie im voraus sich erwarten lässt, über einen ändern Sprachstoff; durch den Schatz von •Wörtern, die er braucht, und die Art ihrer Handhabung unterscheidet er sich von Hiob vielfach und verräth er ein späteres Zeitalter.
Page 51 - indem der Dichter sein ganzes Gedicht schreibt, um die Theodiceenfrage zu erörtern, ruht die Knotenschürzung des Gedichts auf einer direkten Leugnung jener Theodicee.

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