Zakonische Grammatik: 1. hälfte

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Weidmann, 1881 - Greek language, Modern - 176 pages
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Page 92 - n. dem slavischen Stämme. Diese drei Laute werden ausgesprochen, indem man die Spitze der Zunge weit zurückbiegt und an den Gaumen ansetzt, wodurch ein hohler Ton hervorgebracht wird. Sie kommen fast nur im Inlaute zwischen Vocalen vor, und zwar ist der nachfolgende Vocal immer
Page 95 - hinzu. Das ¿ findet sich auch im Anlaut einiger Wörter, n gar nie. Wir kommen nun zu dem r, das wir auch als cerebrales bezeichnet haben. Die Zungenspitze wird gleichfalls gegen das Gaumengewölbe gerichtet und elastisch gespannt. Durch die ausgestossene Luft wird dann ein r erzeugt, dessen Vibration stärker als die des gewöhnlichen ist. Die Interjection
Page 24 - Endung des Mediums hat. Aus es-man sind beide Formen hervorgegangen. Dieselbe Endung ma hat auch die erste Pers. Sing, aller passivischen Aoriste, von deren Bildung oben die Rede war. Ich will überhaupt alle Formen des Aor. Pass, des Verbums orù hinschreiben, damit man erkenne. welche andere Endung noch a statt
Page 6 - sie aber auch zugleich im höchsten Grade ungenau, fehlerhaft und unzuverlässig sind, das merkt man erst, wenn man sie an Ort und Stelle controlirt; dann sieht man, dass sie von Fehlern strotzen. So habe ich sowohl in den ersten neun Seiten von M. Schmidt, die die Lautlehre behandeln, — gelinde gerechnet — bei siebzig Fehler gefunden, als auch in dem nur
Page 9 - phein. In einer Hinsicht aber geht es den Romanen noch schlimmer als uns. Da sie nemlich kein ^ in ihrer Sprache haben, so können sie es auch meist in fremden Sprachen nicht aussprechen, sondern sprechen statt dessen k, resp. kh. So kommt es, dass
Page 5 - Ueber die Sprache der Zakonen»; denn Leake selbst sagt (p. 305): As a supplement, therefore, to my own slender remarks on the Tzakonic, or rather as entirely superseding them, I here subjoin an extract of the more important part of
Page 23 - jenna&ù. Die Bildung des passivischen Aorists aber ist im Zakonischen verschieden von der des Neugriechischen. Hier hat jenes eine Eigenthümlichkeit. Die erste Person Sing. u. Plur. nemlich gehen auf die altgr. Perfectbildung zurück, insofern die Endungen unmittelbar an den
Page 23 - thatè aufgestanden. Wie bilden nun die in Rede stehenden Verba contracta ihre passivischen Tempora'? Es handelt sich auch hier wieder nur um Futur und Aorist. Das erstere wird auf dieselbe Weise gebildet wie im Neugriechischen; dem ngr.
Page 104 - eines von den wenigen Fremdwörtern des Zakonischen, ist das lat. sagitta. Es bedeutet in Kastanitza »Walgerholz«, in Lenidhi dagegen »die kleine Ruthe, mit der die Weiber die Baumwolle bearbeiten. Das Walgerholz nennt man in Lenidhi

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