Allgemeine Literatur-Zeitung, Volume 1

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Joh. Gottfr. Müllerischen Buchh., 1797 - Books
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"Allgemeine Literatur-zeitung," 1797
Pp. 289-296, No. 37, 2 February 1797:- Review of Locella's 1796 Greek and Latin edition of Xenophon Ephesius's "Anthia and Habrocomes."

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Popular passages

Page 559 - Niemand flickt ein alt Kleid mit einem Lappen von neuem Tuch, denn der Lappe reißt doch wieder vom Kleide, und der Riß wird ärger.
Page 437 - Sterndeuter, Färber und Tänzer, Gerber, Schmidt und Poet, Und wohl dazu noch gar ein Bote der Götter, ein Augur; Alles sind wir und Nichts. Deutsche Natur ists, viele Papiere mit offenem Munde Auszuwerfen, vergnügt. Rasend läuft man dem Ruf in den Rachen: es wäre ja Schande, Langsam zu ihm zu gehn. Und zum Schnellesten Ruhm erschwingt sich mit Dädalus Flügel Jeder...
Page 427 - ... aus, als hier in der vorletzten Strophe. Auch das ist sehr glücklich verändert, daß die Rückkehr von der trunkenen Begeisterung den Betrachtungen vorangeht, die nur ein mehr gesammeltes Gemüth anstellt, da sie dort erst in den beiden letzten Zeilen erfolgt. Die verwandelte Gestalt einer zweiten Daphne, einer Heiligen, die nach der freundlichen Legende vor dem Tempel der Mutter Gottes, der sie sich geweiht hatte, sterbend zur Linde aufwuchs, wird in folgenden Zeilen beseelt vorgestellt! Thut...
Page 425 - Daß die Kühnen des Meeres heil'ge Rechte. Daß den hohen Trident sie frech beleidigt, Klag' ich. War es ein Fell, das goldne Fell werth, Daß ihr, o Schiffer Argonauten, die Blitze Zeus und alle 40 Aeols Winde, den Grimm Neptuns verschmähtet?
Page 621 - von schwachem Gedächtnisse,« gegeben seyn. Das Spiel mit remembrance und memory hätte dabey doch ausgedrückt werden können. Auch S. 38. unten (S. 748,36-38) ist der Sinn der drey letzten Zeilen von Anthonio's Rede verfehlt. Der Aufsatz über Shs. Behandlung des Wunderbaren, (worunter hier, nach dem in altern Lehrbüchern der Poetik gebräuchlichen Sinne des Wortes, Darstellungen aus der Geisterwelt verstanden werden,) enthält einige treffende Bemerkungen. Andre sind zu sehr von der Oberfläche...
Page 417 - Verwandschaft zu dem Edelsten und Schönsten hingezogen, auch das Geringere nicht verschmäht, wofern es der Menschheit angehört; das innere Gleichgewicht, die ruhige Ueberlegenheit des Gemüths, wodurch es in den Stand gesetzt wird, eine Welt der verschiedenartigsten Eindrücke, jeden in seiner Eigenheit, ohne...
Page 209 - Senfibilität; 2) es kann nichts auf und in ues wirken, was nicht eine Gegenwirkung der Lebenskraft in uns rege machen kann; 3) alfo auch zu einer Krankheit gehört immer zweyerley, einmal die Einwirkung der nächften Kraukheitsurfache und .dann die .Gegenwirkung der l ehern!
Page 783 - Vf. nicht ganz* wenn er in der Vorrede fchreibet: „Ich habe mich bemühet in dem Tone eines Vaters zu meinen Zuhörern zu reden (den hat er nicht getroiVen) uud mich blois derjenigen Beredfamkeit (?) überlallen, die das flerz eiugiebt.
Page 427 - Antiken beleben sich ihm die merkwürdigen Gestalten, und ihre Thaten gehen vor seinem bewundernden oder unwilligen Sinne vorüber. Sieben Strophen voll sittlicher Anwendungen auf ihn selbst, welche im Lateinischen die Ode schließen, sind hier zu drittehalb Strophen eingeschmolzen : 20 Wo bin ich? von Apollo's Höhen Kehr' ich zu euch in die Ebene wieder, Ihr Freunde.
Page 803 - Hauptwahrheiten, (die aber darum nicht als die letzten Principien aller Religion und Moral zu betrachten find, und die der Vf. nicht unglücklich in folgenden vier Sätzen findet: Gott liebt die Menfchen — alle ohne Unterfchied — wir muffen ihn wieder lieben — und ebenfalls ohne...

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