I. Verhältnis des [section symbol] 685 abs. 1 bürgerlichen gesetzbuchs: "Dem geschäftsführer steht ein anspruch nicht zu, wenn er nicht die absicht hatte, von dem geschäftsherrn ersatz zu verlangen" zu dem bixherigen gemeinrechtlichen rechtszustande. II. Verhältnis des [section symbol] 687 bürgerlichen gesetzbuchs zu dem bisherigen gemeinrechtlichen rechtszustande

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Buchdr. Georgi, 1898 - Contracts, Gratuitous - 62 pages
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Page 59 - Behandelt jemand ein fremdes Geschäft als sein eigenes, obwohl er weiß, daß er nicht dazu berechtigt ist, so kann der Geschäftsherr die sich aus den §§ 677, 678, 681, 682 ergebenden Ansprüche geltend machen. Macht er sie geltend, so ist er dem Geschäftsführer nach § 684 Satz l verpflichtet. EI 761 II 618 M 2 869—871; P 2 741—743. Übersicht Rdn. I. „Unechte" Geschäftsführung ohne Auftrag l II.
Page 10 - Entspricht die Übernahme der Geschäftsführung dem Interesse und dem wirklichen oder dem mutmaßlichen Willen des Geschäftsherrn, so kann der Geschäftsführer wie ein Beauftragter Ersatz seiner Aufwendungen verlangen. In den Fällen des § 679 steht dieser Anspruch dem Geschäftsführer zu, auch wenn die Übernahme der Geschäftsführung mit dem Willen des Geschäftsherrn in Widerspruch steht.
Page 30 - Gewähren Eltern oder Voreltern ihren Abkömmlingen oder diese jenen Unterhalt, so ist im Zweifel anzunehmen, daß die Absicht fehlt, von dem Empfänger Ersatz zu verlangen.
Page 58 - Besorgt Jemand in der Meinung, daß er seine eigenen Geschäfte führt, fremde Gefchiifte, so erlangt derjenige, dessen Geschäfte besorgt werden, zwar die Rechte eines Geschäfts» Herrn, haftet aber demjenigen, welcher die Geschäfte besorgt hat, bloß soweit er bereichert ist".
Page 61 - Wer ein Geschäft für einen anderen besorgt, ohne von ihm beauftragt oder ihm gegenüber sonst dazu berechtigt zu sein, hat das Geschäft so zu führen, wie das Interesse des Geschäftsherrn mit Rücksicht auf dessen wirklichen oder mutmaßlichen Willen es erfordert.
Page 62 - Betracht, wonach, wenn jemand ein fremdes Geschäft als sein eigenes behandelt, obwohl er weiß, daß er dazu nicht berechtigt ist...
Page 58 - Maßgabe des 8 748 Abs. 3 verpflichtet, unbeschadet der Haftung des Geschäftsführers aus unerlaubter Handlung, Im zweiten Falle haftet der Geschäftsführer nach den für die Haftung aus unerlaubten Handlungen geltenden Borschriften.
Page 29 - Hat derjenige, welcher für einen Anderen Verwendungen und Auslagen gemacht hat, hierbei in der Absicht gehandelt, damit dem letzteren ein Geschenk zu machen oder eine, Rechts- oder Liebespflicht gegen ihn zu erfüllen, so findet ein Anspruch des Ersteren auf Ersatz jener Verwendungen und Auslagen nicht statt".
Page 61 - Leske, Vergleichende Darstellung des Bürgerlichen Gesetzbuchs für das Deutsche Reich und des Preußischen Allgemeinen Landrechts. Zweite Lieferung. S. 280. 3) Endemann, S. 806!».
Page 58 - M 749 bis 758 nnden keine Anwendung: 1. wenn Jemand ein fremdes Geschäft in der Meinung besorgt hat, daß dasselbe sein eigenes sei,

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