Die Territorien in Bezug auf ihre Bildung und ihre Entwicklung

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Perthes, 1854 - Feudalism - 392 pages
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Popular passages

Page 70 - Schwierigkeit ist groß, dennoch überwinden die Russen sie mit Leichtigkeit. In jeder Gemeinde giebt es gewandte Agrimensoren, die traditionell ausgebildet, das Geschäft mit Einsicht und zur Zufriedenheit Aller ausführen. Zuerst wird die Feldmark nach der entfernten und nahen Lage, nach der Güte oder Schlechtigkeit des Bodens oder nach vorher gegangener vollständiger Bonitirung in Wannen abgetheilt, so daß jede Wanne einen einigermaßen in jenen Beziehungen homogenen Bestandtheil bildet.
Page 70 - Deichen u. angehörig sei. Jede lebende männliche Seele nun hat einen Anspruch auf ganz gleichen Antheil an allen Nutzungen des Grund und Bodens, Dieser Antheil ist demnach dem Princip nach stets wechselnd, denn jeder, aus einer Familie der Gemeindegenossen neugeborne Knabe tritt mit einem neuen Rechte hinzu, und fordert seinen Antheil, dagegen fällt aber auch der Antheil eines jeden Verstorbenen in die Gemeinde zurück. Die Waldungen und Weiden, Jagd und Fischerei bleiben ungetheilt, und jeder...
Page 300 - Porro sicut comites quidam missos suos praeponunt popularibus, qui minores causas determinent, ipsis maiora reservent, ita quidem episcopi chorepiscopus habent. — Centenarii qui et centuriones et vicarii, qui per pagos statuti sunt, presbyteris plebei, qui baptismales ecclesias tenent , et minoribus praesunt presbyteris , conferri queunt. Decuriones et decani qui sub ipsis vicariis quaedam minora exercent, minoribus presbyteris titulorum possunt comparari.
Page 70 - B. existireu in vielen Gemeinden eigene fast heilig gehaltene Vermessungsstäbe. Die Länge derselben correspondirt mit der verschiedenen Güte und Qualität des Bodens der Feldmark, so dass z. B. der Vermessungsstab für das beste Land auch der kürzeste ist, der für etwas minder gutes auch etwas länger, und so fort der für ganz schlechtes der längste. Hier sind die sämmtlichen Landstriche daher von ganz verschiedener Grösse, aber eben dadurch in ihrem Werthe ausgeglichen und völlig gleich.
Page 61 - Landau sagt in dem gleich anzuführenden Buch (S. 61 n. 6) ganz mit Recht: „Die Angabe mancher Schriftsteller, dass Karl der Gr. die Dreifelderwirthschaft eingeführt habe, eine Angabe, für die sich auch nicht einmal ein scheinbarer Beleg anführen lösst, ist -- man verzeihe mir das Wort — zu lächerlich, als dass sie einer Widerlegung bedürfte.
Page 105 - Cum autem debent arare, cum virga metitur eis, qua et mansi solent metiri, et ipsa virga signata est secundum uniuscuiusque rationem, et ubicunque signum occurrerit, ibi parvum lignum fingitur in terram, et ipsi tantum in prima scissura et seminatione arant...
Page 306 - Pro suo vero libitu consilio quoque, ut sibi videbatur prudenti, singulis pagis principes praeerant singuli. Statuto quoque tempore anni semel ex singulis pagis atque ex iisdem ordinibus tripartitis singillatim viri duodecim electi et, in unum...
Page 63 - Archiv für Geschichte, Statistik, Kunde der Verwaltung und Landesrechte der Herzogthümer Schleswig, Holstein und Lauenburg.
Page 300 - ... priests, priests of collegiate churches and their dependents. We possess a curious parallel drawn by Walafrid Strabo in the earliest years of the ninth century, on this subject. In his book De Exordiis Rerum Aecclesiasticarum (cap. 31), he thus compares the civil and ecclesiastical polities...
Page 366 - S. i — 168. *) Karl Heinrich Ritter von Lang, Baierns Gauen nach den drei Volksstämmen der Alemannen, Franken und Bojoaren, aus den alten Bisthums Sprengein nachgewiesen. Nürnberg 1830 ') Vgl.

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