Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft, Volume 1

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Kommissionsverlag F. Steiner, 1847 - Asia
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Page 58 - ... and pomegranates, themselves again half hid beneath clustering vines. Overlooking this scene of vegetative splendour, and upon the side of the hill, were the ruins of a castellated building, the battlemented walls and irregularly dispersed square towers of which still remain.
Page 78 - Es ist aber leicht zn sehen, wie hierin noch keine Berechtigung liegt, das Institut der Purohiti (oder Purodhäjä, der priesterlichen Stellvertretung) und mit ihm natürlich auch die Brahmanen als die Inhaber desselben , älter zu machen , als es wirklich ist und auf die Anfänge des wedischen Glaubens zurückzuführen. Die Sammlung jener Hymnen fällt in eine Zeit, in welcher nicht nur jenes Priesterthum, sondern selbst die Brahmanenkaste in voller Ausbildung vorhanden war, und man hat gar nicht...
Page 82 - Hände derer, welche eiöe nur mittelbar betheiligte Macht waren, in die Hände der priesterlichen Stämme und Häupter, welche bis dahin mehr nur im Gefolge der Könige gestanden hatten, jetzt aber auf eine höhere Stufe stiegen. Es lässt sich leicht denken, dass sie mit ihren Familien, früher schon geehrt als Vertraute und Käthe der Könige, manchmal vielleicht auch der Zahl nach stark, häufig den Ausschlag gaben, dass ein König seine Gewalt ihnen verdankte.
Page 84 - ... Brahma ist ohne Altar und Tempel geblieben. Er steht im dunkeln Hintergrunde als der Urvater, Schöpfer, als der Allwissende und Beschützer des menschlichen Wissens und Denkens.
Page 85 - Religion gehört aber nothwendig dieses Ritual und Priesterthum, das in den Brahmanen seine Vertreter gefunden hat. Und erst nachdem die Bildung und Wahrung des Glaubens in ihre Hände gekommen war, beginnt die Untersuchung desselben.
Page 213 - Guide Français-Arabe vulgaire des Voyageurs et des Francs en Syrie et en Egypte. Avec carte physique et géographique de la Syrie et plan géométrique de Jérusalem ancien et moderne, comme supplément aux Voyages en Orient.
Page 155 - So bildete sich die xoivi] dtaAejtrog des Arabischen, während die durch Koran und Sunna geheiligten Formen der alten Beduinensprache, gleichsam der ccT&ig des Arabischen, in den Städten nur noch unter den höher Gebildeten mehr künstlich als natürlich fortlebten, nach Gesetzen, denen sich keine Sprache des täglichen Verkehrs entziehen kann, auch aus diesen Kreisen immer mehr verschwanden und endlich nur noch in den Schulen und der Litteratur gepflegt wurden.
Page 81 - Gährnng und Verwirrung fiel die Gewalt am natürlichsten in die Hände derer, welche eine nur mittelbar betheiligte Macht waren, in die Hände der priesterlichen Stämme und Häupter, welche bis dahin mehr nur im Gefolge der Könige gestanden hatten, jetzt aber auf eine höhere Stufe stiegen. Es lasst sich leicht denken, dass sie f.
Page 66 - Bewusstseyns sich messen lässt, indem er auf jeder neuen Stufe desselben eine andere Gestalt gewonnen, aber immer dasjenige in sich beschlossen hat, was die höchste geistige Errungenschaft des Volkes war. Er ist hinsichtlich dieser Bildungsfähigkeit sehr verschieden von der in demselben Gebiete bedeutenden Bezeichnung des Gottes. Wenn das sanskritische deva mit seinen vielen Verwandten durch den ganzen indogermanischen Sprachstamm...
Page 80 - Gaben wir nahen : Brihaspati verleihe uns Nachkommen und Kraft, mache uns reich ! 7. Der König bemeistert mit überlegener Kraft alles Feindliche, welcher Brihaspati den geliebten liebt und pflegt; welcher lobt und preist ihn, dem der erste Theil gebührt. 8. Er wohnt sicher in seinem Hause, reichlich ist ihm allezeit Speise, ihm neigen von selbst sich die Völker — dem Könige, dem ein Brahma vorantritt. 9. Unbesiegt gewinnt er sich Schätze von Feinden sowohl als von Freunden; den König schützen...

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