Sechs theologisch-politische Volksreden

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J. G. Cotta, 1848 - Germany - 55 pages
 

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Page 17 - Haupt ltt für Deutschland wählen, so wählen wir hoffentlich nicht bloß für heute und morgen , sondern für eine lange Zukunft, also müssen wir über diesen Friedrich Wilhelm IV., der eben jetzt an der Spitze des preußischen Staates steht, weg, auf die Reihe seiner Nachfolger hinausblicken. Das können wir in der That ohne Gefahr. Ie mehr das constitutionelle Wesen in Deutschland zur Wahrheit wird, desto unschädlicher, desto gleichgültiger werden die fürstlichen Persönlichkeiten.
Page 27 - Kinder taufen oder beschneiden läßt, oder nicht, ob er die katholische Messe besucht oder die protestantische Predigt, oder ob er es vorzieht, sich zu Hause auf seine Weise zu erbauen ; wenn er nur die Gebote hält...
Page 17 - ... sich nicht verdecken — ein schreckliches, blutiges Opfer gebracht. Aber er ist ein Mensch des Gefühls und der Einbildungskraft; solche Menschen sind rascher Umschwünge fähig, und so, glaube ich, ist er jetzt wirklich umgestimmt und gefällt sich heute ebenso in der Rolle des constitutionellen Herrschers, wie er sich bis gestern in der des mittelalterlichen Feudalkönigs gefiel.
Page 18 - Rolle falle, dafür wird das constitutionelle System zu sorgen haben, das Fürstenlaunen Schranken setzt. Also, wenn ich eine Stimme in Bezug auf unser künftiges Bundeshaupt abzugeben hätte, so würde ich sie, in voller Uebereinstimmung mit unsrem hochverehrten Paul Pfizer, Preußen, und selbst dem jetzigen König von Preußen geben.

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