Der Gegenstand der Erkenntnis: Einführung in die tranzendentale Philosophie

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Mohr, 1904 - Knowledge, Theory of - 244 pages
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allgemeinen Anerkennung Ansicht Ausdruck Aussenwelt Bedeutung Begriff der objektiven Begriff des Bewusstseins Begriffsbildung Behauptung Bejahen oder Verneinen besteht bestimmten Bewusst Bewusstseinsinhalt daher denken Einzelwissenschaften empirische Subjekt empirischen Realismus Empirismus erkennenden Subjekt unabhängige Erkenntnisbegriff erkenntnistheoretische Subjekt erkenntnistheoretischen Idealismus erst Existenz Frage Gedanken Gefühl Gegensatz Gegenstand der Erkenntnis gewiss gibt Grund halten Idealist Illusionismus immanenten Objekten individuellen Inhalt insofern Introjektion jekt jetzt Kant Kategorie der Gegebenheit Kausalität kommt könnte konstitutiven Körper Kritizismus lediglich lich lichkeit logischen Sinn Menschen metaphysische methodologischen Formen möglich muss niemals Norm Notwendigkeit objektiven Wirklichkeit Objektivität Philosophie Positivismus psychischen psycho psychologischen psychophysischen räumlich Realität rein tatsächlichen Urteile Relativismus Rücksicht sagen Satz scheint seiend seinsinhalt Solipsismus Standpunkt des empirischen Teil theoretische Subjekt Theorie trans transzendentalen Idealismus Transzendentalphilosophie transzendente Welt transzendentes Sollen unabhängigen Welt unsere Untersuchung Ursache urteilenden Bewusstseins überhaupt urteilendes Subjekt Urteilsnotwendigkeit Volkelt Voraussetzung Vorstellungen wahr Wahrheit Wahrheitswert Wahrnehmung Werte Wesen wissen Wissenschaft wollen wollenden Wort wusstsein zendenten zugleich Zweifel

Popular passages

Page ii - Wenn wir untersuchen, was denn die Beziehung auf einen Gegenstand unseren Vorstellungen für eine neue Beschaffenheit gebe und welches die Dignität sei, die sie dadurch erhalten, so finden wir, daß sie nichts weiter tue, als die Verbindung der Vorstellungen auf eine gewisse Art notwendig zu machen und sie einer Regel zu unterwerfen...
Page iii - Baum ein. Dass der Lösungsversuch, den ich biete, vielfach mehr Ansätze als durchgeführte Gedanken zeigt, weiss ich wohl. Doch glaube ich dies damit entschuldigen zu können, dass die vollständige Durchführung eines erkenntnistheoretischen Gedankens meist nur innerhalb eines ganzen Systems möglich ist. Hiervon auch nur eine Andeutung zu geben, konnte ich nicht beabsichtigen. Die folgenden Blätter haben ihren Zweck erfüllt, wenn es ihnen gelingt, einige nicht neue aber fast vergessene Gedanken...
Page iv - Autoren habe ich meist nur dann ausdrücklich erwähnt, wenn ich ihnen 138181 widersprechen zu müssen glaubte, und eine Auseinandersetzung mit ihnen für die Klarlegung der eigenen Ansicht förderlich schien. Um so mehr möchte ich an dieser Stelle auch auf die wesentliche positive Förderung hinweisen, welche mir das Studium, insbesondere der Werke von Bergmann, Riehl, Schuppe, Sigwart und Volkelt, gebracht hat. Vor allem aber ist es mir beim Abschluss dieser Arbeit Bedürfnis, in dankbarer Erinnerung...
Page vi - Bewegung stehen, daß man vielfach noch garnicht begriffen hat, wodurch sich die durch Kant angebahnte Analyse und Begründung der logischen Voraussetzungen der Erkenntnis von der Psychologie oder der Metaphysik des Erkennens unterscheidet. Zur Orientierung für den Leser sei gleich an dieser Stelle bemerkt: meine Schrift will nur Erkenntnistheorie, und nicht Psychologie oder Metaphysik geben, dh sie will das entwickeln, was auch für den Psychologen und den Metaphysiker Voraussetzung ist und daher...
Page 234 - Der Nachweis, dass im Logischen das Sollen begrifflich früher ist als das Sein, führt zur Lehre vom „Primat der praktischen Vernunft" in des Wortes verwegenster Bedeutung.
Page 1 - Zum Begriff des Erkennens gehört außer einem Subjekt, das erkennt, ein Gegenstand, der erkannt wird. Unter „Gegenstand" darf man zunächst nichts anderes verstehen als das, was dem erkennenden Subjekt entgegensteht, und zwar in dem Sinne, daß das Erkennen sich danach zu richten hat, •wenn es seinen Zweck erreichen will. Dieser Zweck besteht darin, wahr oder „objektiv
Page 106 - Weil nun. was für das Urteil gilt, auch für das Erkennen gelten muss, da alles Erkennen sich in vollentwickelten Urteilen bewegt, so ergibt sich aus der Verwandtschaft, die das Urteil mit dem...
Page 108 - Auf welchem erkenntnistheoretischen Standpunkt man auch stehen mag, dies bleibt stets sicher: auf einem Gefühl muß schließlich jede Überzeugung, erkannt zu haben, beruhen, und Gefühle sind es also, welche unsere Erkenntnis leiten. Der Erkenntnisakt selbst kann nur in der Anerkennung des Wertes der Gefühle bestehen, und daraus folgt geradezu: Erkennen ist Anerkennen oder Verwerfen.
Page 112 - Bedeutung bei, sondern wir erleben darin etwas, wovon wir abhängig sind. Ich fühle mich, wenn ich urteilen will, durch das Gefühl der Evidenz, dem ich zustimme, zugleich gebunden, dh ich kann nicht willkürlich bejahen oder verneinen. Ich fühle mich von einer Macht bestimmt, der ich mich unterordne, nach der ich mich richte, und die ich als für mich verpflichtend anerkenne.
Page 13 - 1) Die räumliche Aussenwelt ausserhalb meines Leibes, 2) die gesamte an sich existierende Welt oder das transzendente Objekt, 3) der Bewusstseinsinhalt, das immanente Objekt." Dem entsprechen drei Bedeutungen für das Wort Subjekt; .,1) mein Ich, bestehend aus meinem Körper und der darin tätigen Seele, 2) mein Bewusstsein, mit seinem gesamten Inhalt, 3) mein Bewusstsein im Gegensatz zu diesem Inhalt.

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