Deutsches Wochenschach und Berliner Schachzeitung, Volume 5

Front Cover
W.T. Bruer, 1889
0 Reviews
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Other editions - View all

Popular passages

Page 256 - Ausgeschlossen sind als nicht turnieriahig: a) Positionen, deren Entstehung sich nicht aus der in der Partie gebräuchlichen Aufstellung und Gangweise der Steine erklären lässt; b) Positionen, deren Möglichkeit eine bereits vollzogene Bauernumwandlung voraussetzt; c) Probleme, deren Lösung in der Ausführung der Rochade oder im Enpassant-Schlagen im ersten Zuge begründet ist.
Page 256 - Einsendungstermines veranlasst werden. Mit Ablauf desselben werden die eingesandten Probleme Eigentum des Deutschen Schachbundes, und die Verfasser begeben sich des Rechtes über dieselben anderweitig zu verfügen. § 4.
Page 256 - Kopieen der Diagramme herzustellen und den Preisrichtern zu übermitteln. Abschriften der Lösungen hat er letzteren erst späterhin und auf deren Verlangen zuzusenden. Weder die Kopieen der Diagramme noch die Abschriften der Lösungen dürfen Schlüsse auf die Herkunft der Probleme zulassen, und es sind deshalb etwaige ausländische Bezeichnungen in deutsche zu übertragen. Ueberhaupt ist der Vertrauensmann verpflichtet, gegen jedermann strengstes Stillschweigen über die Herkunft der Probleme und...
Page 257 - Das womöglich aus drei Personen bestehende Preisrichterkollegium (event. auch zwei Preisrichter nebst einem Schiedsrichter für streitige Fälle) prüft die Probleme auf Korrektheit und Wert und setzt durch Stimmenmehrheit die Wertrangfolge der korrekt befundenen Konkurrenzprobleme fest. Gegen diese Wertbestimmung ist kein Appell zulässig. Die Preisrichter übernehmen die Verpflichtung, die Bekanntmachung der endgültigen Entscheidung im Laufe des Kongresses zu ermöglichen. § 10. Preise. Die...
Page 256 - Einsenduugstermin muß derart bestimmt werden, daß die Preisrichter ein halbes Jahr vor Beginn des Kongresses in den Besitz der endgültigen Einsendungen gelangen. §2. Die turnierfähigen Probleme. Die Turniere erstrecken sich auf noch unveröffentlichte Originalprobleme mit direkter und bedingungsloser Mattforderung von 3 — 5 Zügen Ausgeschlossen sind als nicht turnierfähig: a) Positionen, deren Entstehung sich nicht aus der in der Partie gebräuchlichen Aufstellung und Gangweise der Steine...
Page 257 - Folge, daß das betreffende Problem aus dem Turniere ausscheidet und die darauffolgenden Bewerbungen je in die höhere Stelle nachrücken. § 12. Schiedsgericht für zweifelhafte Fälle. Die endgültige Entscheidung von Differenzen über die Auslegung der vorstehenden Bestimmungen oder über besondere, in denselben nicht vorgesehene Fälle obliegt einem Schiedsgericht, welches sich aus dem Generalsekretär, den drei jeweils fungierenden Preisrichtern und dem Vertrauensmann oder einem anderen, vom...
Page 257 - Abteilang nicht unter drei bleiben und im Falle starker Beteiligung nötigenfalls nachträglich derart vermehrt werden, dass wenigstens auf 10 korrekte Probleme l Preis entfällt. Auch ist im Programme den Preisrichtern das Recht vorzubehalten, erforderlichenfalls in der Höhe der ausgeschriebenen Preise eine Verschiebung eintreten zu lassen. Für die beste...
Page 257 - Gesammtbewerbnng (gleichzeitige Konkurrenz in allen Abteilungen) seitens eines Bundesmitgliedes verleiht der Deutsche Schachbund, wenn es die disponiblen Mittel gestatten, einen Ehrenpreis von 100 Mark, bezw., wenn das Turnier nach § 6 II. Absatz auf 2 Abteilungen beschrankt wird, von 50 Mark.
Page 256 - Die Ausschreibung. Die vom Deutschen Schachbunde zur Förderung des ProblemWesens zu veranstaltenden Problemturniere werden vom Vororte im Einvernehmen mit dem Generalsekretär alsbald nach Zusammentritt des Lokalkomitees ausgeschrieben. Der Einsendungstermin muss derart bestimmt werden, dass die Preisrichter ein halbes Jahr vor Beginn des Kongresses in den Besitz der endgültigen Einsendungen gelangen. § 2. Die turnierfähigen Probleme. Die Turniere erstrecken sich auf noch...
Page 256 - Mark für ein Problem nicht überschreiten. — Der Gesamtbetrag der etwaigen Einsätze ist nach dem freien Ermessen der Preisrichter zu Preiszwecken zu verwenden. §5. Ausschluss von den Turnieren. Auf Antrag des Generalsekretärs und der Preisrichter steht der Delegiertenversammlung das...

Bibliographic information