Zeitschrift für anorganische Chemie, Volume 29

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Leopold Voss, 1902 - Chemistry
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Page 8 - Wissenschaft vollkommen unmöglich. Der Beweis kann also nur indirect geführt werden. In dieser Beziehung habe ich nun zunächst als allgemein gültiges Gesetz erwiesen...
Page 49 - Bläunng erscheint nach kurzem Stehen abermals und der Wechsel zwischen farblos und blau lässt sich beliebig oft wiederholen. Das Wiederblauwerden erfolgt immer von der Oberfläche der Flüssigkeit aus, wird durch Schütteln oder Schlagen der Flüssigkeit beschleunigt und ist mithin Folge einer Oxydation durch den Sauerstoff der Luft. Diese Erscheinung ist bedingt durch die Gegenwart von salpetriger Säure. Indem die salpetrige Säure den Wasserstoff der Jodwasserstoffsäure oxydirt, wird sie selbst...
Page 49 - ... Schlagen der Flüssigkeit beschleunigt und ist mithin Folge einer Oxydation durch den Sauerstoff der Luft. Diese Erscheinung ist bedingt durch die Gegenwart von salpetriger Säure. Indem die salpetrige Säure den Wasserstoff der Jodwasserstoffsäure oxydirt, wird sie selbst zu Stickoxyd, welches in dem Wasser gelöst bleibt und sich an der Luft wieder zu salpetriger Säure oxydirt, um dann von Neuem Jod aus der Jodwasserstoffsäure in Freiheit zu setzen. Das Stickoxyd überträgt mithin einfach...
Page 162 - Der Grund hierfür ist vielleicht, dal's diese beiden Gase sowohl im Mol als auch in den kritischen Daten fast vollkommen übereinstimmen. Sehr merkwürdig ist die Abhängigkeit der Löslichkeit von der Temperatur. Beim Kohlenoxyd und Stickstoff nimmt die Löslichkeit mit steigender Temperatur immer zu, beim Wasserstoff ebenfalls mit der Ausnahme, dal's die lösende Flüssigkeit Wasser oder Anilin ist. Beim Kohlendioxyd nimmt die Löslichkeit umgekehrt mit steigender Temperatur immer ab. FWK Die...
Page 359 - ... aber die Verfasser, neben der Auffassung jener Verbindungen als Oxoniumsalze (nach der Annahme von COLLIE und TICKLE) auch diejenige als komplexe Verbindungen in Betracht zu ziehen. Gemeinsam mit den Verbindungen des fünfwertigen Stickstoffs ist diesen Verbindungen des vierwertigen Sauerstoffs, dafs die zwei letzten Valenzen durch je ein positives und negatives Radikal, nicht durch zwei gleichartige abgesättigt werden. Für ein solches Verhalten aber giebt es noch aufserdem eine grofse Reihe...
Page 467 - Repetitorium der Anorganischen Chemie mit besonderer Rücksicht auf die Studierenden der Medizin und Pharmazie bearbeitet von Adolf Pinner.
Page 299 - Chemische Aequivalenztabellen für die Praxis zur schnellen Ermittlung der Beziehungen zwischen Ausgangsmaterial und Produkt für Chemiker, Techniker und Fabrikanten. Von A. Gimbel und K. Almenräder, Drs. phil. Geb.
Page 161 - Jabren so viel Aufsehen erregenden Untersuchungen LANDOLT'S über etwaige, Gewichtsänderungen bei chemischen Umsetzungen hatten solche Änderungen in gewissen Fällen wahrscheinlich gemacht, aber doch nicht so ganz sicher bewiesen. HEYDWEILLER hat die Versuche deshalb fortgesetzt. Es wurden 20 Fälle untersucht, zwei derselben ergaben innerhalb der Fehlergrenzen liegende Zunahmen, 13 eben solche Abnahmen, aber 5 ergaben ganz sichere Abnahmen bis /u 0.217 mg.
Page 161 - Abnahmen bis /u 0.217 mg. Nimmt man an, dafs eine Beziehung zwischen elektromagnetischen Kräften und der Schwerkraft die Ursache für die Gewichtsänderung ist, so hätte eine Gewichtszunahme erwartet werden dürfen, da bei den fraglichen Reaktionen eine Abnahme der magnetischen Permeabilität erfolgt. Da der Effekt thatsächlich der umgekehrte war, bleibt der Grund der unbestreitbar auftretenden Gewichtsänderungen unbekannt.
Page 5 - Reaktion nicht geschwächt, ebensowenig durch Waschen mit heifsem Wasser. Längeres Kochen mit Wasser vernichtet die Wirkung auf neutrales Jodkalium, die auf saures Jodkalium bleibt unverändert. Salpetrige Säure ist mit keinem der bekannten Reagentien nachweisbar. Platinschwamm giebt die Reaktion nur sehr schwach, sehr stark vor dem Gebläse geglühter gar nicht. 2. Platinschwarz wird von verdünnter Salzsäure bei Luftabschlufs teilweise gelöst. Die Löslichkeit geht mit der Stärke der Jodkaliumreaktion...

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