Beiblätter zu den Annalen der Physik und Chemie, Volume 17

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Johann Christian Poggendorff, Gustav Heinrich Wiedemann, Eilhard Wiedemann
Johann Ambrosius Barth, 1893 - Chemistry
 

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Page 700 - Weise bceinflusst werden. Demzufolge ist auch die der ganzen Arbeit zu Grunde gelegte Frage, ob die Abweichungen der Atomgewichte von ganzen Zahlen etwa davon herrühren, dass bei den chemischen Umsetzungen der Körper eine gewisse Menge wägbaren Aethers aus- oder eintritt, im verneinenden Sinne entschieden. Damit schliesst sich der letzte Ausweg, welcher der PiiouT'schen Hypothese noch offen geblieben war.
Page 1060 - ... grösserer Stromstärke in ein entschiedenes Gelblichgrau überzugehen. Während dieser ganzen Zeit war auch nicht eine Spur von röthlichem Licht im Faden zu erkennen. Erst als die Stromstärke den Werth 0,0602 Ampere und die Potentialdifferenz die Grosse 14,98 Volt erreicht hatte, war eben zu sehen, dass sich über das helle gelblichgraue Licht des Fadens der erste Schimmer eines ungemein lichten feuerrothen Lichtes legte. Mit dem Auftreten dieser ersten Andeutung des rothen Lichtes verschwand...
Page 929 - Die Curve, welche die spectrale Vertheilung der Energie für irgend eine Temperatur des strahlenden Körpers darstellt, schmiegt sich also für unendlich kleine und unendlich grosse Wellenlängen der Abscissenaxe an, steigt auf der Seite der kleinen Wellenlängen, durch einen ersten Wendepunkt hindurchgehend, verhältnissmässig steil gegen die Abscissenaxe auf, erreicht einen Culminationspunkt und fällt von da aus, einen zweiten Wendepunkt durchsetzend, langsam, gegen die Abscissenaxe ab. Die...
Page 1060 - Ergebniss führte, dass Draper's Beobachtungen über den Beginn und die Entwickelung der Lichtemission glühender fester Körper theils unrichtig, theils unvollständig sind, insofern sie erstens den Beginn der Lichtentwickelung an eine falsche Stelle setzen und zweitens den allmählichen Verlauf der Lichtemission nicht in seiner vollen Ausdehnung, sondern nur von einer bestimmten Phase an schildern. Die neuen Beobachtungen, zu denen ich nach und nach geführt wurde, zeigten, dass die Ausbildung...
Page 85 - Werth zwischen -\- l und — l hat. Es beweist nicht, dass die Bewegung stabil ist, wenn die Bedingung befriedigt wird. Die Stabilität kann für diesen Fall nicht erwiesen werden, ohne dass man zu höheren Ordnungen der Annäherung in der Betrachtung der mit einer Bahncurve sehr nahe zusammenfallenden...
Page xxxiii - Experimentelle Beiträge zur Kenntniss der Vorgänge bei der Verbrennung von Kohle in Luft (24 pp.
Page 1060 - ... Faden betrachtenden Auge nicht möglich ist, etwas Deutliches zu sehen. Erst nach einer kleinen Verstärkung des Lichtes ist eine prismatische Analyse möglich, die Folgendes erkennen lässt: das Spectrum des düsternebelgrau leuchtenden Fadens besteht aus einem homogenen düstergrauen Nebelstreifen, der genau an der Stelle steht, an welcher eine plötzlich vergrösserte Stromstärke die gelbe und grüngelbe Strahlung erscheinen lässt...
Page 992 - Temperatur besitzen, 3. stets das gleiche Niveau haben, auch bei der durch Erhitzen bewirkten Ausdehnung der Flüssigkeit, damit die in das Bad getauchten Thermometer stets um das gleiche Stück aus demselben hervorragten und dadurch die Correction für den herausragenden Faden derselben genau bestimmt werden konnte.
Page 212 - Roth bis in den Beginn des Ultraviolett, welche aus vielen, theils schärferen, theils verwaschenen Linien oder Streifen besteht; dieselben zeigen dem Beschauer keine irgendwie auffallende Regelmässigkeit. 2. Eine zweite (bis jetzt unbekannt gebliebene) höchst charakteristische, aus scharfen Linien bestehende und regelmässig angeordnete Bande, welcher der grösste Actinismus im ganzen Spectrum zukommt. Die kräftigste Linie dieser Bande (ß) hat eine Wellenlänge von...
Page 304 - ... mich damit begnügen, nur die Structur der nicht gasförmigen, nicht krystallisirten Körper näher zu besprechen. Die auch sonst vielfach acceptirte Hypothese, von der ich ausgehe, ist folgende: Die Molekeln der Körper berühren einander nicht, sondern sie ziehen sich an im umgekehrten Verhältnisse zum Quadrat der Entfernungen ihrer Schwerpunkte, und es wirken zwischen ihnen abstossende Kräfte, die höheren Potenzen der Entfernungen umgekehrt proportional sind.

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